Archiv der Kategorie 'Cortison'

Der Allergieschock

Dienstag, den 5. Dezember 2006
Anaphylaktischer Schock Das Wort Anaphylaxie kommt aus dem Griechischen und bedeutet: allergische Reaktion Es ist eine akute, krankhafte Reaktion des Immunsystems auf äußere Reize und betrifft den gesamten Körper. Der anaphylaktische Schock ist eine lebensbedrohliche allergische Reaktion, d.h. er wird durch Allergene ausgelöst (persönliche Anmerkung: oder evtl. beim HIT-Patienten durch Histamin in Lebensmitteln?). Symptome eines Allergieschocks: - Hautreaktionen - Störungen von Organfunktionen - Weitstellung der Blutgefäße => Blutdruckabfall - Kreislaufschock, Organversagen und im schlimmsten Fall - tödliches Kreislaufversagen, d.h. wenn das Herz-Kreislauf-System komplett zusammenbricht (Schock) - Atemnot (bei Asthmatikern), Bronchien verkrampfen sich,... - Bewusstlosigkeit - und weiteres... mögliche Auslöser des Allergieschock: - Insektengifte - Nahrungsmittel - Infusionen/Medikamente Ohne ärztliche Hilfe kann ein anaphylaktischer Schock tödlich enden, also sofort zum Arzt! Der Arzt gibt dann z.B. Antihistaminika, Kortison und weiteres... Quelle und weitere Informationen: Wikipedia zu Anaphylaktischer Schock

Meine Medikamente

Samstag, den 11. November 2006
Nach den allerersten Behandlungen mit Cortison-Tabletten, um die überstarke Immunreaktion zu unterdrücken, bekam ich Fenistil-Tabletten, die ich immer bei Beschwerden einnehmen sollte. Leider haben diese Tabletten mich sehr sehr müde gemacht, was auf die Dauer auch nicht so schön ist. Danach kam die 2. Generation der Antihistaminika auf den Markt und meine Ärztin gab mir aufeinmal statt Fenistil neue Tabletten namens Zyrtec. Der neue Wirkstoff war: Cetirizindihydrochlorid Eingesetzt wird dieser Arzneistoff bei Allergien, Neurodermitis, Nesselsucht, Juckreiz und anderen allergischen Hautreaktionen sowie Heuschnupfen und allergisch bedingte Bindehautentzündung der Augen. Diese Tabletten machen mich Gott sei Dank nicht mehr so müde und haben auch sonst sehr wenig Nebenwirkungen.

Mein Weg 3

Mittwoch, den 8. November 2006
3 Tage lang habe ich nur Zwieback und schwarzen Tee zu mir genommen, um die Symptome abzumildern und die Allergene auszuschließen. Nach einigen Wochen war meine Neurodermitis aufgrund der hohen Cortison-Dosen und von Fenistil-Tabeletten weitestgehend abgeklungen, was nicht heißt, daß ich keine Beschwerden mehr hatte. Wer selbst Neurodermitis hat weiß, wovon ich spreche. Überall ziept und zwickt und zwackt und piekst es, es ist quasi zum aus der Haut fahren. ;-) Man machte also einen Allergietest - und was kam raus...? Erstmal hat mein Körper gegen alle getesteten Substanzen reagiert. Die stärksten Reaktionen wurden als meine Allergene definiert und zwar, zuerst die Lebensmittel: - Weintrauben (und damit Wein, Rosinen, Branntweinessig (der sich in vielen Gläsern wie Gurken etc. befindet)) - Huhn - Meerschweinchen - Krabben/Gambas - Katzen (Katzenhaare) - Hausstaubmilben Naja, ein großer Weintrinker bin ich nie gewesen, aber Traubensaft habe ich immer gerne getrunken, vor allem in diesem Jahr. Schade, Hühnerfrikassee und ein halbes Hähnchen habe ...

Mein Weg 2

Dienstag, den 7. November 2006
Ich wusste bis zum Zeitpunkt meines schlagartigen Neurodermitisschubes noch gar nichts über das Thema. Neurodermitis ist sehr eng mit Allergien verknüpft, doch auch nach Jahren habe ich bisher nicht so ganz verstanden, wie genau... Ein sehr komplexes Thema. Leider kann man keinen Allergietest während eines solchen Neurodermitis-Schubes machen, weil die Haut dann auf alles überempfindlich reagiert. Das war die nächsten Wochen mein Problem - denn ich wußte nicht, auf was ich verzichten muß und so wurde es nicht besser... Mittlerweile bekam ich Cortison-Tabletten, aber die kann man ja nicht ewig einnehmen. Ich verschlang Dutzende Neurodermitis-Zeitschriften, die mir eine freundliche Kollegin mitgebracht hatte. Deren Tochter hatte Neurodermitis schon als ganz kleines Mädchen. Ich war zum Zeitpunkt des ersten Schubes übrigens schon 24 Jahre alt. Das ist eigentlich ungewöhnlich. Aber schon als Kind hatte ich Heuschnupfen, wenn es im Sommer zum Reiterhof ging oder bei einer längeren Radtour ...

Mein Weg

Montag, den 6. November 2006
Meine Neurodermitis muß zwar in meinen Genen schon immer geschlummert haben, aber davon habe ich erstmalig am 15. September 1997 etwas gemerkt. Ich war bei meiner damaligen Freundin auf ein Glas Wein eingeladen, nach ein paar Stunden war ich wieder zu Hause und da fing es an zu jucken - am ganzen Körper. Es war fürchterlich und wurde immer schlimmer. Ich wusste überhaupt nicht was los war und verbrachte eine schreckliche, schlaflose Nacht voller Jucken, Kratzen und Panik. Trotz diverse Versuche, meine Haut mit Obstessig oder Cremes zu beruhigen, wurde es immer noch schlimmer. Am nächsten Morgen um 7 Uhr früh stand ich bei einem Hautarzt vor der Tür und kam direkt als erster dran. Die Ärztin linderte den ersten Neurodermitis-Schub meines Lebens mit einer Cortison-Spritze und schneeweißer Zinkpaste. Das half erstmal, aber es linderte nur meine Beschwerden, so daß ich wieder arbeiten gehen konnte. Ausgerechnet an ...