Gesunde Ernährung für die Haut
Die richtige Ernährung bei Neurodermitis und Allergie
Gut Essen für eine gesunde Haut und stabiles Immunsystem
Wenn jemand im Rahmen der Neurodermitis über Ernährung spricht, dann fallen meist nur die Worte: "Gesund sollte sie sein." Aber was ist gesunde Ernährung für die Haut und für die Allergien? Die persönlichen Einschätzungen über die eigene Ernährung gehen oftmals weit auseinander und sind selten objektiv.
Auf eine bewusste und gesunde Ernährung sollte vor allem bei Neurodermitis und Allergie wert gelegt werden, um spätere gesundheitliche Probleme frühzeitig abzuwenden. Eine gesunde Haut braucht genauso wie ein harmonisches Immunsystem eine stabile Basis.
Dazu gehört natürlich auch die ausreichende Versorgung mit allen nötigen Vitaminen und Mineralstoffen, von denen eine ganze Reihe direkt oder indirekt mit der Haut oder der Funktion von Histamin im Körper zusammen hängen. Da der menschliche Organismus diese Substanzen nicht selbst erzeugen kann, müssen diese durch die Nahrung aufgenommen werden.
Frische Nahrungsmittel wie fast alle Arten Obst und Gemüse, also eigentlich Rohkost allgemein, führen dem Organismus am meisten Vitamine und Mineralstoffe zu.
Welche Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig für die Haut?
Bei Allergien und Neurodermitis ist das Vitamin C, das auch unter dem Namen Ascorbinsäure bekannt ist, sehr wichtig, da Vitamin C am Histaminabbau beteiligt ist. Vitamin C ist beispielsweise in Zitrusfrüchten, in grünen und roten Paprika, Broccoli und Chilischoten in ausreichender Menge vorhanden.
Vitamin B können wird durch den Verzehr von Nüssen und Trockenfrüchten sowie von Fischgerichten in unseren Organismus aufnehmen.
Das Vitamin A bzw. Pro Vitamin A (Beta-Carotin) ist beispielsweise in Karotten und anderen rötlichen Gemüsen enthalten.
Vitamin D spielt eine Rolle in vielen verschiedenen Körpervorgängen. Eine Studie ergab, dass Neurodermitiker meistens zu wenig Vitamin D im Körper haben. Gehen Sie häufiger nach draußen, auch zum Sonnentanken, dann kann die Haut das Vitamin D selbst bilden.
gelegentlich sogar direkt bei atopischer Dermatitis, ansonsten bei Hautrötungen, empfohlen.
Die positiven Einflüsse auf die Haut macht das Vitamin E interessant auch für an Neurodermitis Erkrankte, denn es pflegt, schenkt Feuchtigkeit und schützt die Haut vor Austrocknen und schädlichen Einflüssen. Ganz allgemein sollte man als Neurodermitiker keine Möglichkeit auslassen, die Haut zu stärken, zu versorgen und vor jeglichen weiteren Schäden zu schützen. Vitamin E kann einem dabei helfen. Das pure Vitamin-E-Öl wird regelmäßig bei Hautrötungen und manchmal bei atopischer Dermatitis empfohlen.
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Sport bei Neurodermitis und Allergien sollten ebenfalls Teil einer gesundheitsbewussten Ernährung sein, denn vor allem bei Allergien und Neurodermitis ist ein regelmäßiges Training des Immunsystems wichtig. Bei Pollenallergie können Sie in den entsprechenden Jahreszeiten auf ein Laufrad im Haus ausweichen.
Bio-Produkte
Wer sich gesund und umweltbewusst ernähren will, greift heutzutage gern auf Bio-Produkte zurück. Bei Bio-Produkten ist eine hohe Qualität im Herstellungsprozess garantiert und es wird auf viele künstliche Zusatzstoffe verzichtet, die bei Allergikern, Neurodermitikern und allgemein bei empfindlichen Menschen gesundheitliche Probleme verursachen können. Außerdem können Sie bei Bio-Produkten sicher sein, dass hohe Qualitätsstandards eingehalten werden, die einer ständigen Kontrolle unterliegen.
Oft sind Bio-Produkte auch umweltschonender als herkömmliche Produkte, da im Herstellungsprozess auf chemisch hergestellte Zusatzstoffe verzichtet wird. Des Weiteren können Sie mit Bio-Produkten die lokale Lebensmittelwirtschaft stärken, wenn die Bio-Produkte aus der Region kommen. Durch regionale Produkte werden lange Transportwege vermieden.
Leider sind Bio-Produkte oft teurer im Preis als normal hergestellte Produkte, da mehr Sorgfalt und teurere Rohstoffe in den Herstellungsprozess fließen, aber dafür ist die Qualität höher und der Ursprung der Ware besser.