Gojibeeren: “Wundermittel” gegen Bluthochdruck?

Sie gelten schon seit Jahrtausenden in der traditionellen chinesischen Heilkunst als regelrechtes Wundermittel. Sie sind attraktive Zierpflanze und finden zugleich in der Küche Verwendung: Gojibeeren, wie der Gemeine Bocksdorn im englischsprachigen Raum genannt wird, erfreuen sich inzwischen auch im europäischen Raum großer Beliebtheit und werden immer häufiger verlangt, wenn es um wirkungsvolle Alternativen zur klassischen Schulmedizin geht.

Unscheinbarer Strauch vielfach zu finden

Er ist ein eher unscheinbarer Strauch, der allerdings bis zu vier Meter hoch werden kann. Der Gemeine Bocksdorn, auch als Gojibeere bekannt, ist inzwischen auch in Deutschland vielfach zu finden. Mit seinen eindrucksvollen lilafarbenen Blüten tritt er meist an verwilderten Stellen auf und wird auch zur Bepflanzung von Dämmen eingesetzt. Das besondere Element der Pflanze sind freilich seine Beeren. Die zwischen August und Oktober reifenden Gojibeeren haben einen braun-gelben Samen und sind sehr robust, die Pflanze selbst ist winterhart.

Enorme Wirkung lassen die Gojibeeren vermuten

Seit langer Zeit schon werden die Gojibeeren im asiatischen Raum für medizinische Zwecke eingesetzt, denn die Einnahmen der Beeren soll folgende Wirkungen haben:

  • die Absenkung von hohem Blutdruck
  • die Absenkung von hohem Blutzucker
  • stärkend für das menschliche Immunsystem

Ob als Extrakt in Pillen oder mit einer Dosierung von sechs bis 15 Gramm der getrockneten Beeren, die Wein oder als Tinktur zugegeben werden: Die Einnahme der Gojibeeren ist völlig problemlos.

Lange Zeit eilte den Beeren der Ruf voraus, giftig zu sein. Diese Bedenken konnten jedoch niemals nachgewiesen werden, Vergiftungsfälle sind nicht bekannt. Die Gojibeeren gelten deshalb heute als ungiftig.

Stattdessen werden die Gojibeeren zunehmend auch in der Küche genutzt. Zunächst getrocknet werden sie schließlich gekocht, alternativ roh gegessen oder als Gemüse verspeist. Zudem finden sich inzwischen einzelne Hersteller, die einen vitaminreichen Fruchtsaft anbieten.

25. Juni 2012
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