Erfahrungsbericht Neurodermitis – ein unheilbares Leiden?

Die Neurodermitis machte sich bei mir kurz nach der Geburt bemerkbar, wenigstens nach den Erzählungen meiner Mutter.

Sie erzählte, dass sie einige Monate, nachdem ich geboren wurde, Knötchen und rote Stellen überall am Körper bemerkte, die aufrissen und nässten. Der Hausarzt tippte auf Milchschorf, das wäre nicht schlimm und heile von selber ab, er verschrieb eine Salbe, die natürlich nicht half.

Meine Mutter ging dann mit mir zum Hautarzt, der auch wieder eine andere Salbe verschrieb, auf Neurodermitis kam aber auch er nicht, er diagnostizierte eine Allergie. Meine Mutter weiß selber nicht mehr, zu wie viel verschiedenen Ärzten sie gegangen ist, bis einer endlich die richtige Diagnose gestellt hatte.

Und dann ging alles von vorne los mit der Behandlung meiner Neurodermitis. Was hat sie nichts alles ausprobiert, um mir mein Leiden zu lindern? Mittlerweile juckten die Stellen so schrecklich, dass ich sie immer wieder aufkratzte.

Als alle Salben nicht halfen, ging Mutti mit mir zum Homöopathen, der verschiedene Tinkturen verschrieb.

Mittlerweile war ich in der Pubertät und ging zur Schule, was wegen meiner Hautkrankheit für mich absoluter Horror war. Wie Kinder so sind, wurde ich oft wie eine Aussätzige behandelt, gehänselt und ausgelacht. Nein, meine Jugend war nicht schön.

Die Neurodermitis hat sich bis heute nicht gebessert, egal, was ich ausprobiert habe.

Ich meide Sonne, was mir schwerfällt. Bäder, alle möglichen Cremes, sogar Akupunktur haben nicht geholfen. Biofeedback half eine Zeitlang etwas, aber in letzter Zeit ist alles wieder beim alten.

Warum bringt die Forschung bzw. die Pharmabranche kein wirksames Mittel hervor?

29. September 2011
Kategorien: ∞ NEURODERMITIS, Erfahrungsbericht | Schlagwörter: |

Kommentare (3)

  1. Hallo, ich empfehle Ihnen folgenden Beitrag auf diesem Portal:

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    Für weitere Fragen und Hilfen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

  2. Hallo!

    Es macht mich ein wenig betroffen, wenn ich das so lese. Auch ich habe eine kleine Tochter (1,5 Jahre), auch sie leidet an Neurodermitis.

    Letzte Woche hatte sie einen „Riesen-Schub“, und das, nachdem der Ausschlag vorher fast weg war. Selbst fiel es uns nicht so auf, wie abstoßend sie dadurch wohl ausschaut, weil wir sie natürlich lieben, wie sie ist. Doch erstmals wurde mir die Reaktion der Umwelt bewusst: Wir waren einkaufen, und ganz betroffen starrten die Leute „mein Baby“ an.

    Wir haben ja die Hoffnung, dass Jana zu den 50 % gehört, bei denen nach 2 Jahren alles erledigt ist. Nur wenn dem nicht so ist, hoffe ich, ihr so viel Selbstvertrauen mitgeben zu können, dass sie über diese Reaktionen „drübersteht“.

    Jetzt davon abgesehen: Hat jemand Erfahrung mit Topfen (Quark)? Hab gehört, dass er das Leiden sehr lindern soll, allerdings wehrt sich meine Kleine noch recht dagegen (verstehe ich!), und somit würde ich gerne wissen, wie erfolgreich das ist?

    Alles Liebe,
    Manuela

  3. Hallo Manuela,

    empfehle dringend das Buch „Neurodermitis- weder Allergie noch Atopie“ von S.R. Knaak, Ennsthaler Verlag.
    Wir haben bei einer 17-Jährigen mit massivstem Neurodermitis-Schub innerhalb kurzer Zeit eine frappierende Besserung erlebt.
    Hintergrund ist meist eine Kombination aus Candidabefall des Darmes, Amalgam-Belastung (kann von der Mutter in der Schwangerschaft über die Nabelschnur auf den Foetus übertragen werden) und einer nicht intakten Versorgung der Vitamin-B-Gruppe. Das wiederum kann zustande kommen, wenn der gereizte Darm diese Vitamine nicht mehr richtig aufnehmen kann.
    Wünsche viel Erfolg !
    Rainer Michel

    P.S. Ein klassischer Arzt wird hier bestenfalls nur die Schultern zucken, daher zu einem/einer Naturheilkundigen gehen !