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Der Maya-Kalender

Mythos Maya-Kalender


Der esoterische „Maya-Kalender“ beruht auf einer Entwicklung des us-amerikanischen Autor und Kunsthistoriker José Argüelles. Der esoterische „Maya-Kalender“ basiert zwar grundsätzlich auf dem traditionellen Kalender der Maya, ist diesem aber nicht gleich zu setzen.

Dieser Kalender hat einen Zyklus von etwa 13 Monaten mit jeweils 28 Tagen und übernimmt Elemente aus Mondkalendersystemen, sowie Ging-Elemente aus dem chinesischen Raum.
Der Maya-Kalender ähnelt dem Azteken-Kalender - beide nutzen die Kalenderrunde, jedoch unterschiedliche Datumsangaben.

Die Zeitrechnung des traditionellen Maya-Kalender beginnt am 11. August 3114 vor Christus. Dieser Tag – genannt „ 4 Ahau 8 Cumku“ - beginnt die Zeitrechnung und wird sie auch nach Annahme der Maya beenden.

Das traditionelle System des Maya-Kalender basiert auf der Zahl 20. Ein anderer Teil des Maya-Kalender ist die Kalenderrunde, die auf Daten der Haab- und Tzolkin-Kalender beruht. Der Haab-Kalender misst einen Zeitraum von 365 Tagen und bezeichnet die Monate, der Tzolkin-Kalender umfasst 260 Tage und benennt die Tage.
Nach diesen Kalendern wiederholen sich Daten in bestimmten Zeiträumen.

Kombiniert man die Daten beider Kalender wiederholen sich Daten alle 18.980 Tage – also alle 52 Jahre. Dies ergibt eine Kalenderrunde. Während sich der Haab-Kalender solar orientiert, ist die Basis des Tzolkin-Kalender bis heute ungeklärt.


Zur eindeutigen Bezeichnung sehr langer Zeiträume nutzten die Maya die so genannte „Lange Zählung“. Dies ermöglicht eine absolut präzise Datumsangabe über einen Zeitraum von 5.000 Jahren. Die erste Zahlenkombination gibt die Lange Zählung an, gefolgt von dem Tag des Haab-Kalender und der Position innerhalb des Tzolkin-Kalender.

Während der Haab-Kalender der Landwirtschaft zur Orientierung diente, galt der Tzolkin-Kalender der rituellen Zählung der Tage.