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Heutzutage können die Humorsucher und Liebhaber der Witze ein
sehr komfortables Leben führen. Vorbei sind die Zeiten, wo sie an ihren
Stammtischen lauern mussten, um den neuesten Witz zu erfahren – genauso
wenig brauchen sie in den Wartezimmern der Ärzte die vielen Zeitschriften
auf der Suche nach den neuen Cartoons durchpflügen.
All das hat jetzt ein Ende.
Comic und Cartoons gibt
es nun für jeden umsonst im Internet – nur wenige Klicks entfernt,
man braucht nur den Finger krumm machen.
Fröhlich surfend kann man im Internet seine Lieblingsseiten aufsuchen
und trifft dort auf mehr Bildergeschichten als man je als Kind auf seinem Zimmerboden
verteilen konnte.
Den Wert, den man durch diese Errungenschaft unserer hohen kulturellen Möglichkeiten
geschaffen hat, ist unschätzbar. Humor, der unmittelbar und zu jeder Zeit
erreichbar ist, kann Leben retten.
Durch unvorhergesehene Widrigkeiten des Lebens hervorgerufene dramatisch Gefühle,
die kurz vor ihrer Entladung stehen, können durch ein Schmunzeln und mehr
noch durch ein herzhaftes Lachen in ihrer zerstörerisch Gewalt stark abgemildert
werden und den Träger der Emotionen davor bewahren, sich nach einer unheilvollen
Aktion vor den Scherbenhaufen seiner Existenz wieder zu finden.
Ein fröhliches Lachen zerstört obendrein die Krebszellen besser
als jede Medizin, heilt die Geschwüre und stählt den Waschbärbauch.
Humor ist also auf keinen Fall zu unterschätzen. Er ist Lebenshilfe.
Bevor man also schicksalsschwere Entscheidungen trifft, seinen Job oder seinen
Chef aus dem Fenster schmeißt, ist es jedem wohlwollend ans Herz gelegt,
erst einmal zu einer Webseite zu surfen, wo es etwas zu lachen gibt:
Eine dieser Seiten ist www.Bildergeschichten.eu:
Dort entwirft der Zeichner Frank Speth eine Bildergeschichte mit den Helden
einer psychiatrischen Wohngruppe: „Meine
kleine Psychiatrie – die Welt ist verrückt“.
Die kleinen Comic-Strips werden mit weiteren Cartoons und Witzen gereicht
und wem die Welt der kleinen Wohngruppe nicht verrückt genug ist, der
kann sich die wirklichen Verrücktheiten unserer Welt in Form von Karikaturen
zu aktuellen Geschehnissen betrachten.
Unter den politischen Karikaturen gibt es Informationen zum Thema, die meist
in der Form der Satire geschrieben
sind.
Der Comic und
die Cartoons werden regelmäßig ergänzt. „Neben den Skulpturen und Gemälden, die ich aus tiefem Herzen gerne
schaffe, begann ich 2006 damit, Cartoons und Karikaturen zu zeichnen. Zum einen,
weil es mir einfach Spaß bringt und es ein schönes Gefühl ist,
im Verhältnis zu der Arbeit an einem Stein, schon nach so kurzer Zeit
ein Ergebnis zu ersielen, dass obendrein sogar eine Aussagekraft haben kann.
Der andere Grund erwuchs aus dem Karikaturenstreit um die (völlig harmlosen)
Mohammedkarikaturen.
Es hat mich extrem gestört, dass die Karikaturisten mit Todesdrohungen
und Kopfgeld in Millionenhöhe belegt wurden, ohne etwas Unrechtes getan
zu haben. Wie Ihnen geht es heute vielen Künstlern, die Angst haben müssen
sich frei auszudrücken, weil eine sehr große fanatische Menschengruppe
unsere Freiheiten bekämpft.
Mir war und ist es ein Anliegen, mich mit diesen Künstlern zu solidarisieren
und für die Freiheit, die wir in unseren Gesellschaften haben, einzutreten.
Karikaturen sind ein starkes Werkzeug und trifft die Humorlosen, deren Einfluss
deutlich zurück gedrängt werden sollte.“
Frank Speth |
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