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Schamanismus

Schamanismus, Kommunikation mit den Geistern

Schamanismus ist schwer zu definieren und schwer zu beschreiben, denn es gibt verschiedene Ansichten und Arten von Schamanismus. Allgemein versteht man darunter ein „religiös-magisches Phänomen“ - es stammt von den indigen Völkern Sibiriens und Asiens.

Schamanismus wird auch als Naturreligion bezeichnet.
Schamanismus wird von einem Schamanen oder einer Schamanin ausgeübt, der eine Vermittlerrolle zwischen der realen Welt (der diesseitigen Welt) und der jenseitigen Welt (der Welt der Toten) einnimmt. Schamanen kommunizieren mit Geistern, und begeben sich auf so genannte Seelenreisen.

Der Schamanismus ist meist mit vielen verschiedenen Ritualen verbunden, so wird getanzt, getrommelt, gefastet und auch Drogen werden konsumiert. In diesen Ritualen begibt sich der Schamane in eine andere Welt, um dort mit den Geistern zu kommunizieren. Schamanen können heilen und die Zukunft voraussagen.

Schamanen haben oft ein Seelen oder Krafttier, welches sie auf ihren Seelenreisen begleitet.
Im Gegensatz zu anderen Religionen glauben Schamanen nicht an einen Gott – sondern an die Geister, und die Welt an sich.

Schamanismus ist nicht nur mit Naturreligionen verbunden sondern auch mit dem Ahnenkult, einer Ahnenverehrung. Hierbei verehren die Nachkommen ihre Vorfahren und bringen ihnen Opfer (z.B. Trank-, Spreise-, Brand- oder Kleidungsopfer. - in früheren Zeiten auch Menschenopfer).

Ebenso ist der Schamanismus mit dem Animismus verbunden, der Animismus geht von einer allgemeinen Belebtheit der Natur aus, alle Dinge sind beseelt, und in ihnen ist Leben. Es gibt keine personifizierte Gottheit.




















Schamanismus. Klangmeditation - Tonmeditation