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Zierfinken

Zierfinken, Exoten zu Hause haben...



Immer beliebter in der Vogelhaltung werden die so genannten Exoten. Zu ihnen zählt man unter anderem die meist bekanntesten Zebrafinken, die Reisfinken, die Astriden oder auch die chinesischen Zwergwachteln oder Diamanttäubchen.

Die Diamanttäubchen sind die kleinsten Tauben der Welt und eignen sich gut für die Wohnungshaltung .Allerdings ist die Haltung der meisten Exoten etwas schwieriger, als die der Wellensittiche oder Nymphensittiche.

Da die Zierfinken meist aus warmen Gegenden kommen haben diese bestimmte Temperaturen, die auf keinen Fall unterschritten werden dürfen. Die robustesten Arten unter den Zierfinken und damit auch die für einen Anfänger geeigneten Arten sind mit Sicherheit die Zebrafinken und die Reisfinken. Macht man in deren Haltung mal einen Fehler, so nehmen sie dies relativ gelassen hin.

Die meisten Zierfinkenarten lassen sich in einer großen Voliere gut zusammen halten, allerdings sollte man darauf achten, dass besonders zur Brutzeit jede Art ausreichend Brutkästen bzw. Nester zur Verfügung haben. Ansonsten kann es auch bei den Friedlichsten unter ihnen mal zu einem verbissenen Streit kommen, der auch manchmal ein paar Verletzungen mit sich bringt.

Für Zierfinken bzw. Exoten bietet der Handel spezielles Exotenfutter an. Die Körner hierin sind meist wesentlich kleiner, als wie die des Großsittich- oder Wellensittichfutters. Es besteht auch aus verschiedenen Sämereien, da einige für die Federfarbe und das Immunsystem der Zierfinken sehr wichtig sind.

Zierfinken werden allerdings bei weitem nicht so alt, wie zum Beispiel die Wellensittiche oder die Nymphensittiche. Ihre Lebenserwartung liegt meist bei fünf bis acht Jahren. Vereinzelte Ausnahmen können auch etwas älter werden.