Unzertrennliche (Agaporniden)

Einen so treuen Partner wie einen Agaporniden wünscht sich doch jeder!

Agaporniden, die bunten und unzertrennlichen Vögel

Agaporniden sind den meisten Vogelhaltern besser bekannt als Unzertrennliche. Dieser deutsche Name beschreibt das innige Verhältnis zweier Vögel dieser Rasse am Besten. Auf englisches ist es noch direkter: Lovebirds, was soviel wie "Liebesvögel" bedeutet.

Die ursprüngliche Heimat dieser kleinen Papageien liegt in Afrika, wo er in tropischen Gegenden lebt.

Unzertrennliche Vögel sollten nur zu zweit gekauft werden. Da es für einen Laien sehr schwierig ist zu unterscheiden, welcher Vogel ein Männchen und welcher ein Weibchen ist, so sollte man die Tiere in der Zoohandlung erst ein wenig beobachten.

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Schnell wird man merken, welche zwei Vögel sich zu einem Pärchen zusammen getan haben. Diese sollte man dann auch nicht mehr trennen.

Welche Farben gibt es?

Je nach Farbe gibt es noch weitere Unter-Namen wie beispielsweise das Rosenköpfchen mit grünem Gefieder und rosafarbenem Kopf.

Noch bunter ist das Pfirsichköpfchen anzusehen, das Erdbeerköpfchen hat einen roten Kopf, das Orangeköpfchen einen orangenen und das Schwarzköpfchen - genau wie das Rußköpfchen - einen scharzen.

Einige Arten haben einen weißen Augenring.

Manche Arten sind etwas seltener im Handel anzutreffen und daher relativ selten in Zoohandlungen erhältlich. Von Madagaskar stammt das Grauköpfchen mit grünem Gefieder und grauem Kopf und Oberteil. Außerdem gibt es noch das Grünköpfchen, daß komplett grün ist, jedoch einen halben schwarzen Halsring hat, ähnlich wie bei einem Halsbandsittich. Eine weitere Art ist der Tarantapapagei, auch Bergpapagei genannt.

Unzertrennliche: Die Haltung von Agaporniden

Unzertrennliche sollte man nur als Pärchen in einer großen Voliere halten, keinesfalls ist Einzelhaltung angebracht.

Zu anderen Vogelarten sind sie meist nur schwer, wenn überhaupt zu vergesellschaften.

Da diese Vögel besonders gerne knabbern, sollte man stets frische Zweige und Äste geben. Geeignet sind die üblichen, nicht-giftigen Bäume wie Buche, Weide, Eiche, Haselnuß und Obstbäume.

Unzertrennliche: Zucht von Agaporniden

Besonders in der Brutzeit ist diese Rasse anderen Vögeln und auch ihrer eigenen Rasse gegenüber sehr aggressiv. Spätestens in dieser Zeit sollte man auch die einzelnen Pärchen von einander trennen, so das jedes Paar in Ruhe brüten kann.

Ist kein Nachwuchs erwünscht, so sollte man die Eier rechtzeitig herausnehmen. Die Eier werden im Abstand von zwei Tagen gelegt und eine Brut besteht aus fünf bis sechs Eiern.

Was tun, wenn ein Vogel stirbt?

Agaporniden sind ihrem Partner, wenn sie erst einmal einen gefunden haben, ein Leben lang treu. Sie sind, wie es der Name ja schon sagt, eben unzertrennlich.

Stirbt einer der Partner, so kann es in manchen Fällen auch dazu kommen, das der übrig gebliebene Partner nach geraumer Zeit vor Trauer eingeht. Selbst wenn man es gut meint, und einen neuen Agaporniden zu dem übrig gebliebenen setzt, so nimmt dieser den Neuen nicht unbedingt sofort an, im Gegenteil, es kann sogar zu Streitereien kommen. Man sollte es aber in jedem Fall versuchen, denn sonst fristet der übrig gebliebene Vogel ein trauriges und sehr einsames Dasein.

Welches Alter erreichen Unzertrennliche?

Die Lebenserwartung der bunten Vögel liegt bei einem Alter von ca. 15 Jahren, manchmal sogar noch ein paar Jahre mehr.