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Graupapagei

Mit etwas Geduld kann man den Graupapagei zum Sprechen bringen




Der Graupapagei ist die größte Papageienart Afrikas. Es gibt zwei Unterarten, den Timneh-Graupapagei und den Kongo-Graupapagei. Beide unterscheiden sich in Farbe und Größe nur unwesentlich. Graupapageien sind Baumbewohner des tropischen Regenwaldes aus Zentral- und Westafrika.

Diese Papageienart wird 30 bis 40 Zentimeter groß und wiegt knapp ein halbes Kilo. Sein Gefieder ist grau, daher sein Name, und geht am Schwanzende in rote Federn über. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt in Gefangenschaft bei 60 Jahren.

Graupapageien ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Nüssen, Beeren und Blüten. Sie benötigen ausreichend Trinkwasser und Bademöglichkeiten. Wie generell fast alle Papageienarten ist der Graupapagei ein in Gruppen lebender Vogel. Einzelhaltung ist nicht artgerecht. Die Paarbindung unter Graupapageien hält ein Leben lang. Werden zwei Tiere wieder voneinander getrennt kann es zu Verhaltensstörungen kommen.

Für die Haltung von Papageien gibt es in Deutschland genaue Vorschriften. Der Käfig muss mindestens zwei Meter hoch und breit und einen Meter tief sein. Außerdem dürfen Graupapageien nur paarweise gehalten werden. Die Vogelkäfige sollten aktiv gestaltet sein und genügend Beschäftigungsmöglichkeiten bereithalten. Hierzu eigenen sich Zweige, Wasserplätze und Spielzeuge. Ein täglicher Freiflug ist unbedingt erforderlich.

Die Sprachbegabung der Graupapageien ist stark ausgeprägt. Sie können Wörter nicht nur erlernen, sondern auch sinnvoll wiedergeben. Allerdings fordert das Erlernen von Worten viel Geduld. Generell ist der Graupapagei ein zeitintensives Haustier.

Beim Erwerb ist unbedingt darauf zu achten, dass der Papagei eine CITES-Bescheinigung besitzt, die seinen legalen Transport nach Europa bestätigt.