Graupapagei

Mit etwas Geduld kann man den Graupapagei zum Sprechen bringen

Der Graupapagei ist die größte Papageienart Afrikas.

Sein Gefieder ist grau, daher sein Name, und geht am Schwanzende in rote Federn über.

Die Sprachbegabung der Graupapageien ist stark ausgeprägt. Sie können Wörter nicht nur erlernen, sondern auch sinnvoll wiedergeben. Allerdings fordert das Erlernen von Worten viel Geduld. Generell ist der Graupapagei ein zeitintensives Haustier.

Es gibt zwei Unterarten, den Timneh-Graupapagei und den Kongo-Graupapagei. Beide unterscheiden sich in Farbe und Größe nur unwesentlich. Graupapageien sind Baumbewohner des tropischen Regenwaldes aus Zentral- und Westafrika.

Diese Papageienart wird 30 bis 40 Zentimeter groß und wiegt knapp ein halbes Kilo.

Beim Erwerb ist unbedingt darauf zu achten, dass der Papagei eine CITES-Bescheinigung besitzt, die seinen legalen Transport nach Europa bestätigt.

Haltung von Graupapageien

Für die Haltung von Papageien gibt es in Deutschland genaue Vorschriften. Der Käfig muss mindestens zwei Meter hoch und breit und einen Meter tief sein und sollte aktiv gestaltet sein sowie genügend Beschäftigungsmöglichkeiten bereithalten. Hierzu eigenen sich frische Äste und Zweige, Wasserplätze und Spielzeuge.

Außerdem dürfen Graupapageien nur paarweise gehalten werden. Einzelhaltung ist nicht artgerecht, denn wie generell fast alle Papageienarten ist der Graupapagei ein in Gruppen lebender Vogel.

Ein täglicher Freiflug ist unbedingt erforderlich.

Die Paarbindung unter Graupapageien hält ein Leben lang. Werden zwei Tiere wieder voneinander getrennt kann es zu Verhaltensstörungen kommen.

Das richtige Futter für Graupapageien

Graupapageien ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Nüssen, Beeren und Blüten.

Sie benötigen ausreichend Trinkwasser und Bademöglichkeiten.

Wie alt wird ein Graupapagei?

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Graupapageien liegt in Gefangenschaft bei einem Alter von 60 Jahren.