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Amazonenpapageien

Der Amazonenpapagei, ein bunter Vogel




Die Amazonenpapageien gehören der Familie der "eigentlichen Papageien" an. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich, in der Natur, von Mexiko zu den Karibikinseln bis nach Uruguay und Argentinien.

Diese Papageiengattung wird sehr oft in menschlicher Obhut angetroffen. Am meisten bevorzugt man Blaustirnamazonen, Gelbwangen- und Venezuelaamazonen zu Haltung oder Zucht.

Alle Amazonen haben ein grünes Gefieder, das rote, gelbe oder blaue Farbmarkierungen aufweist. Außerdem besitzen sie einen farbigen, nicht befiederten Augenring.

Die Pflege der Vögel stellt einen großen Aufwand dar. Darum sollten sie nur von erfahrenen Personen gehalten werden.

Eine Einzelhaltung ist zwar möglich, entspricht aber keinesfalls den grundlegenden Bedürfnissen der Amazonen.

In diesem Fall wäre es empfehlenswert, den Tieren einige Kommandos beizubringen. Das erleichtert Arztbesuche und ein Zusammenleben erheblich.

Bei einer fehlerhaften Pflege entwickeln sie, im Gegensatz zu anderen Papageien, kein Federrupfen oder Federbeißen. Vielmehr zeigen sie, nach Erreichen der Geschlechtsreife, vermehrt Aggressionen gegenüber Menschen.

In der Wildnis leben Amazonenpapageien nur gruppen- bzw. paarweise zusammen. Dies dient hauptsächlich dem Schutz vor Feinden. Deswegen kann eine artgerechte Haltung nur in Paaren, mit geräumigen Volieren vonstatten gehen. Ein Außengehege ist sinnvoll, allerdings sollte man eine etwaige Ruhestörung der Nachbarn, durch morgendliches Rufen, berücksichtigen.

Amazonen sind so genannte "Nahrungsgeneralisten". Sie nehmen eine Vielfalt von Früchten, Samen, Knospen und Blüten zu sich.

Möchte man den Vögeln Nistgelegenheiten bieten, so kann die Haltung ebenfalls zur Bestandserhaltung helfen. Dabei sollte aber zuerst eine Geschlechtsbestimmung durch Blut- oder Federtest durchgeführt werden, da keine äußeren Merkmale dafür sichtbar sind.