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Nagetiere

Nagetiere, lustige Spielgefährten im Haushalt


Fast jeder Elternteil hat sich früher oder später mit dem Wunsch seines Kindes, nämlich dem Wunsch nach einem eigenen Haustier, auseinander zu setzen.

Dabei sind neben Hunden und Katzen auch Nagetiere sehr beliebt. Vor einigen Jahren waren es noch überwiegend Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster oder sogar Ratten beziehungsweise Mäuse.

Inzwischen hat sich aber zudem der Wunsch nach einem Degu oder Chinchilla fest etabliert. Jedoch sind gerade die beiden letzt genannten vergleichsweise teuer, sodass es sich bei den Haltern häufig eher um Erwachsene oder Jugendliche handelt.

Allgemein sind alle Nagetiere in einem Käfig zu halten, der je nach Größe und Anzahl der Tiere ausgewählt werden muss. In Tierfachgeschäften findet man hierfür geeignete Modelle ebenso wie Futter, Streu, Heu oder Spielzeug für die kleinen Nager.

Obwohl es auch hier möglich ist, Tiere zu kaufen, wird davon eher abgeraten, da diese meist durch Überzüchtung nicht mehr der "Qualität" entsprechen, die sich ein Tierhalter wünscht. In diesem Fall ist es empfehlenswerter, sich direkt an einen Züchter der entsprechenden Rasse zu wenden.

Vor der Anschaffung eines Haustieres sollte man sich intensiv mit dessen Haltung und Pflege auseinandersetzen und abwägen, ob genügend Zeit für das Tier zur Verfügung steht oder in wessen Obhut es gegeben werden kann, wenn der nächste Familienurlaub ansteht.

Besonders Kinder müssen von Anfang an lernen, dass das Halten eines Haustieres mit Verantwortung gleichzusetzen ist und somit neben den täglichen Streicheleinheiten auch eine saubere und vor allem sichere Umgebung benötigt wird.

Des Weiteren ist die zu erwartende Lebensdauer des Nagers zu bedenken. Während ein Hamster meist nur ein bis zwei Jahre alt wird, hat ein gesunder Chinchilla eine Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren.

Fazit: der Gedanke an die Anschaffung eines Nagetiers kommt oftmals recht spontan. Trotzdem ist es wichtig, sich zunächst über Haltung, Pflege und Zucht der Tiere zu informieren und im Anschluss daran abzuwägen, ob dieser Verantwortung für das Lebewesen auch genügend Aufmerksamkeit gebührt werden kann.