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Neurodermitis

Atopisches Ekzem, Neurodermitis, Allergien,…

Rund vier Millionen Deutsche leiden unter einer echten Neurodermitis. Allerdings gibt es keine genauen Zahlen, wie viele Menschen auf der Welt davon betroffen sind. Manche Forscher behaupten sogar, dass die Zahl der Betroffenen sehr stark zunimmt. Es ist jedoch schwer zu sagen, ob diese Behauptung stimmt.

Unter Neurodermitis ist eine chronische Hautkrankheit gemeint, die Rötungen, Schuppung, sowie starken Juckreiz hervorruft. Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab und steht für neuron- Nerv, derma- Haut und die Endung-Entzündung. Somit impliziert der Begriff eine Nervenerkrankung, was allerdings später widerlegt wurde.


Im Allgemeinen ist Neurodermitis in drei Phasen einzuteilen:
Zum einen tritt die Krankheit schon häufig bei Säuglingen auf. Arme, Beine, Bauch und Rücken entzünden sich und werden rötlich. Eine krustige Hautveränderung kann somit schon ein Zeichen auf Neurodermitis sein.

Die zweite Phase ist bei Kleinkindern (etwa 5 Jahre) erkennbar. Hierbei treten Hautveränderungen u.a. am Hals und Händen auf. In der Pubertät verschwindet Neurodermitis oft, kann allerdings später wieder aufteten.

In der dritten Phase, im späteren Alter, kommt es zu einer Vergröberung der verdickten Haut. Zudem können juckende Knoten am ganzen Körper entstehen.


Die Symptome der Erkrankung sind individuell und erlangen auch verschiedene Ausprägungen. Es sind vor allem Juckreiz, Rötungen, rissige Haut und Vergröberung der Hautfaltung zu beobachten. Dazu können Allergien und Asthma auftreten.

Die Ursachen sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Die Karnkheit ist sicherlich zum Teil genetisch, zum Teil von Umwelteinflüssen bedingt. So kann Neurodermitis zum Beispiel im Zusammenhang mit Nahrungs- oder Tierhaarallergien auftreten. "Psychische" Einflüsse sind allerdings ausgeschlossen.

Die Behandlungsformen von Neurodermitis sind ebenfalls unterschiedlich und individuell. Salben und Lotionen können die Erscheinungen lindern. Auch Präparate wie Johanniskrautextrakt oder Zink können dem Betroffenen helfen. Bei leichter Neurodermitis gelten auch gelegentliche Besucher in der Sauna (bspw. in einer Woodking Sauna) als hilfreich, aber nur mit der entsprechenden Nachpflege der Haut.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Krankheit von alleine weggeht. Trotzdem ist ärztliche Hilfe ratsam, sobald Anzeichen von Neurodermitis beobachtet werden.