Bewusstsein

bewusst leben - bewusst sein

Bewusstsein und Selbst-Bewusstsein

Bewusstsein ist alles
Bewusstsein ist alles
Über die Natur unserer Erfahrung
Rupert Spira

Was ist Bewusstsein?

Was Bewusstsein ist, lässt sich nur schwer beschreiben und eigentlich kann man es vielmehr auch nur umschreiben. Bewusstsein ist eine spezifisch menschliche Disposition (Veranlagung), in der ein Mensch sein eigenes Dasein und das Dasein der Welt als Erlebender bzw. Wissender vorfindet.

Wenn ich an Eckhart Tolle denke, fällt mir ein "Ich kann mir immer nur im Jetzt bewusst sein, in dem ständig andauernden einzigen Moment, den wir bewusst erleben können: das Jetzt."

Und wenn ich an Meditation denke, könnte ich sagen: "Meditiert einfach mehr, dann werdet Ihr bewusster und werdet Euch schon bewusst werden, was das Bewusstsein ist". Doch so einfach ist es nicht immer. Die meisten Menschen sind derart in ihre Gedanken, Bedeutungen und hoffnungslosen Erwartungen verstrickt, dass sie immer auf die Zukunft warten, anstatt sich auf magische Art wie von selbst einfach so ihres Da-Seins bewusst zu werden.

Philosophen würden diskutieren, ob man Bewußtsein hat oder Bewußtsein ist...

Kurt Tepperwein würde vielleicht ganz einfach das Wort in seine einzelnen Silben zerlegen, um hinter den wahren Sinn zu kommen: Bewusst - sein, womit wir beim Sein wären und nicht beim Haben...

Was könnte Anthony Robbins zum Thema beitragen? Vielleicht würde er sagen: "Bewusstsein sind unsere Gedanken und Einstellungen, wie wir sein wollen, und unsere inneren Einstellungen können wir in jedem Moment bewusst ändern!" ... oder so ähnlich...

Und würde Shakespeare heutzutage seinen berühmten Satz umschreiben in "Ich bin bewusst, also bin ich" ?

Bewusstsein lässt sich übrigens immer weiter entwickeln, es gibt keine bekannte Grenze im Bewußtsein. Und doch ist im Bewusstsein schon von Anfang an alles vorhanden, so wie es in einer Software alle Funktionen gibt, auch wenn nur immer ein Teil genutzt wird.

Der 1. Schritt ist, sich seiner selbst bewusst zu werden (und in diesem Zustand zu bleiben), aber auch Bewusstsein für die eigene Familie und für seine Umwelt, für die Stadt, für das Land und letztlich das globale Bewusstsein.
Im Bereich der Esoterik beschäftigen sich viele Menschen mit Methoden und Techniken, die der Bewusstseinserweiterung dienen sollen wie z.B. die Meditation.

Auch im Feng Shui beschäftigt man sich über die Änderung bzw. Wahrnehmung äußerer Energien in Haus, Garten und Landschaft letztlich mit der Beeinflussung des Bewußtseins.

Manche Menschen nehmen sogar psychoaktive Pflanzen sog. Zauberpflanzen ein, die man zum Teil völlig legal im Internet bestellen kann, z.B. in einem Online Headshop, um eine Bewusstseinsveränderung oder -erweiterung zu erleben.

 

Geschichte des Bewusstseins

Einfacher als zu beschreiben, was Bewusst sein ist, ist darzustellen, wie in der menschlichen Geistesgeschichte das Bewusstsein verhandelt wird.

Im Grunde gibt es zwei Anschauungen, die seit der Antike in Griechenland mit einander konkurrieren. Zum einen gibt es die dualistische oder idealistische Auffassung und zum anderen die materialistische Auffassung.

Die Dualisten glauben, dass das Bewusstsein und alles Denken einer rein geistigen Kategorie angehört, die von der materiellen und körperlichen Wirklichkeit völlig abzugrenzen ist.
Die materialistische Auffassung nimmt das Gegenteil an. Sie sieht das Bewusstsein und das Denken als ein reines Produkt der Materie an. Sie wird im Westen heute als weitgehend richtig akzeptiert, wobei es immer noch vereinzelte Anhänger der idealistischen Weltanschauung gibt.

Das Nachdenken über das Bewusstsein ist aber nicht nur von der Philosophie her angeregt, Psychologie und Neurobiologie stellen die Frage nach dem Bewusstsein auf konkrete naturwissenschaftliche Weise.

Mit diesen Disziplinen entstanden schließlich ganz neue Fragen im Feld der Bewusstseinsforschung. Beispielsweise die Frage nach dem Selbstbewusstsein, dem Unbewussten, der Wahrnehmung, der Tätigkeit und der Rolle der Sinne, des Ich, eines möglichen überindividuellen Bewusstseins sowie natürlich auch nach der Rolle der Sprache bei der Bildung und Formung des Bewusstseins.

Endlich auch die Frage nach der Entstehung des Bewusstseins im Organismus der Generationen des betreffenden Bewusstseinsträgers. Die Frage nach dem Bewusstsein ist also eine Frage, die mannigfaltige Disziplinen des akademischen Denkens beschäftigt.

Bewusstsein leben

Wie kann man wirklich bewusst leben?

Bewusster leben und den Alltag genießen - wie geht das bloß?

Bewusst durchs Leben zu gehen bedeutet auch gleichzeitig sich der Dinge bewusst zu werden, die man gerade tut, sie wahrzunehmen und bis ins Detail auszukosten.

Das beginnt schon mit ganz alltäglichen Dingen wie zum Beispiel bei der Nahrungsaufnahme. Wann haben Sie das letzte Mal ihre Speisen mit allen Sinnen wahrgenommen? Meist nehmen wir nur etwas zu uns, um ganz einfach den Hunger zu stillen, sodass unsere Geschmacksnerven nur unbewusst beteiligt sind. Termine bestimmen unseren Alltag und wir bewegen uns von A nach B, ohne unser Umfeld und die Menschen um uns herum wirklich wahrzunehmen. Warum nicht mal einen Gang herunterschalten und das Streicheln des Windes in den Haaren spüren oder den Duft eines Rosenstrauches wahrnehmen, an dem wir sonst wie blind vorbei laufen?

Mit allen Sinnen genießen!

Wann haben Sie das letzte Mal am Strand gelegen und sich den warmen Sand durch die Finger rieseln lassen? Wann eine besonders schöne Muschel oder einen Stein mit außergewöhnlicher Form betrachtet? Wie fühlen sich diese in ihren Händen an?

Schenken Sie ihren Mitmenschen ein Lächeln und ehrlich gemeinte Komplimente!

Alles Gute, das Sie aussenden, kommt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zu Ihnen zurück, manchmal sogar von Menschen von denen Sie dieses nie vermutet hätten.

Aber vor allen Dingen nehmen Sie sich selbst wahr. Haben Sie Hunger? Frieren Sie? Dann schaffen Sie Abhilfe! Gehen Sie mit sich genauso um, wie Sie vielleicht mit ihrem Kind umgehen würden!

Die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und erfüllen, klingt so simpel, stellt aber für viele Menschen bereits ein Problem dar.

Bei sich bleiben!

Finden Sie heraus, was Ihnen gut tut, und zwar genau in diesem Moment! Bereits als Säugling haben wir Bedürfnisse, Bedürfnisse nach Wärme, Geborgenheit, Nahrung und Liebe sind nur einige, derer wir uns bewusst werden sollten! Im Laufe des Lebens kommen neue Bedürfnisse hinzu und andere verändern sich. Ganz bei sich zu sein, sich bewusst zu spüren bedeutet im Hier und jetzt zu sein, Kraft zu sammeln und den Augenblick zu genießen.

Von der Übung zur Gepflogenheit

Bewusste Wahrnehmung ist nicht mit Arbeit verbunden, im Gegenteil, vielmehr ist es ein Loslassen von kleinen oder großen Sorgen, die in den seltensten Fällen wirkliche Probleme sind und sich in einem entspannten Zustand und aus einem anderen Blickwinkel heraus betrachtet, oft ganz einfach auflösen.

Es kostet auch nicht mehr Zeit, bewusst zu leben!

Unsere Aufmerksamkeit ganz bewusst den Dingen und Empfindungen im Hier und jetzt zu schenken, schärft die Sinne und lässt uns trotz vermehrter Entspannung, Leistungen vollbringen, die wir zuvor nie für möglich gehalten hätten, ganz einfach weil wir mit allen Sinnen hellwach sind.

Bei sich bleiben!

Bewusst durchs Leben gehen erfordert etwas Übung, aber es ist eine lohnenswerte Aufgabe, die ganz allmählich zur Gepflogenheit wird und Sie das Leben genießen lässt.

Dr. Joseph Murphy und die Macht des Unter-Bewusstseins

Buch - Die Macht Ihres Unterbewusstseins
Die Macht Ihres
Unterbewusstseins

Dr. Joseph Murphy

Der 1898 in Irland geborene Joseph Murphy wanderte mit Mitte zwanzig in die USA aus, wo er Philosophie, Jura und Religionswissenschaften studierte und seinen Doktortitel erwarb, bevor er Anfang der Vierziger Jahre einem großen Publikum bekannt wurde durch Rundfunk- und Fernsehsendungen, Zeitschriftenartikel und vor allem durch seine überaus erfolgreichen Bücher, allen voran den Klassiker "Die Macht Ihres Unterbewusstseins", der seit 1962 schon über sechzig Auflagen erfahren hat und als sein Hauptwerk gilt.

Dr. Joseph Murphy ist der bekannteste Vertreter des Positiven Denkens, das davon ausgeht, dass der Geist, vor allem das Unterbewusste, von uns aktiv so gelenkt werden kann, dass davon auch die Materie beeinflusst wird.

Der durch seine katholische Kindheit geprägte Autor litt mit Anfang zwanzig an einer bösartigen Hauterkrankung.
Die Medizin konnte ihm nicht helfen, also half er sich selber: Durch seinen starken Glauben an die Macht des Gebetes und seine unbedingte Überzeugung, dass er sein Unterbewusstsein durch positive Suggestionen bzw. Affirmationen so beeinflussen konnte, dass dieses die Genesung seines Körpers in Gang setzen würde, wurde er schließlich wieder gesund.

Diese Erfahrung hat seine zahlreichen Bücher geprägt und von daher erklärt sich auch Murphys Erfolg. Der Leser spürt Murphys Überzeugung aus jedem Wort und kann sich seiner Suggestivkraft nur schwer widersetzen.
1981 verstarb Dr. Joseph Murphy, der zeitlebens hinter seinem Werk zurück trat, denn ihm ging es nicht in erster Linie um die eigene Person, sondern vielmehr um seine Lehre, von der auch wir trotz teilweise berechtigter Bedenken in Bezug auf die angeblich beliebige Beeinflussbarkeit unseres Geistes, auch heute noch viel lernen können - nicht zuletzt dank der Neuauflagen von "Die Macht Ihres Unterbewusstseins".

Suggestionen und Affirmationen

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der Affirmationen

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wissenschaftlichen Erkenntnissen

Es geht in unserer zivilisierten Welt fast immer nur um eines: Autosuggestion oder Fremdsuggestion!

Tagtäglich strömen zahllose physische und psychische Reize von außen (bestes Beispiel ist hier die Werbung) aber auch von innen in Form von negativen Selbstgesprächen auf uns ein und beeinflussen uns überwiegend auf unterschwellige Weise.

Entweder wir bestimmen selbst über unsere Gefühle und damit über unseren Bewusstseinszustand - oder wir sind passiv (vielleicht ohne es zu merken) - und werden dann eben von außen beeinflusst!

Wir sollten also keinesfalls nachlässig mit den Eindrücken von außen umgehen, denn jeder einzelne wird im Unterbewusstsein gespeichert. Und umso öfter bestimmte Dinge auf eine ganz bestimmte Art und Weise wahrgenommen werden, desto intensiver prägen sie sich ein. Früher oder später entsteht daraus ein automatisches Handeln und Glauben.

Hier stellt sich nun die Frage: Ist es nicht besser, wenn wir selbst unseren Geist beeinflussen, anstatt dies unserer Umwelt zu überlassen?

Mit Hilfe der Autosuggestion besteht die Möglichkeit, dem Unterbewusstsein bestimmte Gedanken, Vorstellungen oder Emotionen zu vermitteln. Dabei bedient man sich so genannter Affirmationen oder Suggestionen. Dies sind zuversichtliche Aussagen, die einen angestrebten Zustand so beschreiben, als wäre er bereits jetzt vollständig erreicht.
Je öfter und intensiver man das macht, umso schneller verwirklicht sich eine Situation!

Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, sollte bei der Formulierung folgendes beachtet werden:

Die Affirmation sollte kurz, prägnant und präzise sein sowie in der Gegenwartsform verfasst.
Dabei sollte keine Verneinung (z. B. "Ich bin mutig" und nicht "Ich bin nicht ängstlich" ) und mindestens ein emotional aufgeladenes Wort (wie sich freuen, glücklich sein etc.) enthalten sein.
Für den Fall, dass im Einzelnen noch Unschlüssigkeiten bestehen, kann in die Affirmation eine alternative Formulierung mit aufgenommen werden: "Ich bin stolzer Besitzer eines Strandhauses auf Hawai oder an einem besseren Platz".

Abschließend ist es wichtig, sich die Affirmation täglich mehrmals laut vorzulesen und dabei den Inhalt zu visualisieren. Hilfreich dabei könnten kleine Karteikarten sein, die jederzeit griffbereit sind, oder auch ausgefallenere Orte wie der Badezimmerspiegel, im Auto oder als Bildschirmschoner auf Ihrem Smartphone und PC.

Noch besser ist, die Affirmation täglich ein paar Mal aufzuschreiben und dabei zu fühlen, wie sich der gewünschte Zustand jeden Tag mehr verwirklicht.

Wahrnehmung - in jedem Moment ganz neu

Buch - Die 50 besten Wahrnehmungsspiele
Die 50 besten
Wahrnehmungsspiele

Andrea Erkert

Wahrnehmung und Bewusstsein sind eng miteinander verknüpft. Wahrnehmung ist relativ von Subjekt, das heißt von dem, der wahrnimmt.

Wir sollten die Dinge, Personen und Situationen in unserem Leben bewusst wahrnehmen und uns selbst nicht so oft glauben, indem wir an die letzte ähnliche Erinnerung denken und die neue Situation in die alte Schublade stecken. Man sollte alles in jedem Moment neu wahrnehmen.

Wenn wir z.B. etwas essen, nehmen wir nicht nur das wahr, was wir gerade essen, sondern das Gehirn vergleicht automatisch mit allen anderen Geschmäckern, die wir kennen und sortiert in gut und schlecht, obwohl das nicht immer von Vorteil ist.
Essen wir z.B. ein Stück Melone, daß uns nicht so ideal schmeckt, ist das vielleicht auch deshalb so, weil der Geschmack im Vergleich zu allen anderen erinnerten Geschmäckern eher durchschnittlich bewertet wird. Vielleicht fehlt etwas Süße oder...

Jeden einzelnen Moment ist alles wieder NEU und FRISCH.

Unser ganzes Leben steht uns jeden Augenblick alles wieder offen. So wie damals als wir jung und voller Zukunftserwartungen waren...

Doch viel zu schnell lassen wir uns von gewohnten, oft negativen Gedanken und Gefühlen mitreißen. Gewohnheit im Denken vernebelt dann unser Bewusstsein... dann vergessen wir entweder unsere Ziele ganz oder es gibt da ein Gefühl... daß wir einfach nicht mehr daran glauben. Es heißt also wachsam und unvoreingenommen bleiben - und das in jedem einzelnen Augenblick unseres Lebens!

Es gibt eine Wahrnehmungsübung, die diesem vorbeugt und sich dazu auch hervorragend bei Konzentrationsmangel und Stress eignet. Probieren Sie es einfach mal aus :
Lass Dich mal wirklich auf die Erfahrung eines Geschmacks im Jetzt ein und iss eine Frucht Deiner Wahl mit voller Hingabe und Konzentration auf den jetztigen Augenblick. Je besser einem dies gelingt, um so besser wird der Geschmack... voller, runder... obwohl vielleicht etwas Süße fehlt oder...
Je länger man diese Übung macht, um so mehr lernt man Geschmack im Jetzt zu genießen.
Danach fehlt einem z.B. keine Süße mehr, sondern die Frucht wird so wahrgenommen und auch genossen, wie sie nun einmal ist.

Das gilt natürlich nicht nur fürs Essen, sondern für jegliche Definitionen, die wir unserem Alltag überstülpen. Mach Dir das mal bewusst... und das klappt ganz von selbst, wenn Du ganz entspannt bist.

 

Schamanismus und Bewusstsein

Schamanismus ist schwer zu definieren und schwer zu beschreiben, denn es gibt verschiedene Ansichten und Arten von Schamanismus. Allgemein versteht man darunter ein „religiös-magisches Phänomen“ - es stammt von den indigen Völkern Sibiriens und Asiens. Schamanismus wird auch manchmal als Naturreligion bezeichnet.

Schamanismus
Der Weg des Schamanen
Das praktische Grundlagenwerk
des Schamanismus
u.a. Schamanismus-Bücher

Schamanismus wird quasi von einem Schamanen oder einer Schamanin ausgeübt, der eine Vermittlerrolle zwischen der realen Welt (der diesseitigen Welt) und der jenseitigen Welt (der Welt der Toten) einnimmt. Schamanen kommunizieren mit Geistern, und begeben sich auf so genannte Seelenreisen und hat somit auch wieder was mit Bewusstsein zu tun.

Der Schamanismus ist fast immer auch mit einem Ritual verbunden, so wird getanzt, getrommelt, gefastet und auch Zauberdrogen wie Ayahuasca, halluzinogene Pilze oder Peyote-Kaktus werden konsumiert. Manche Schamanen kommen aber auch ohne solche Zauberpflanzen aus und begeben sich durch Konzentration oder Trance in andere Bewusstseinszustände.

In diesen Ritualen begibt sich der Schamane in eine andere Welt, um dort mit den Geistern zu kommunizieren. Wieder eine Sache des Bewusstseins. Schamanen können ihr Bewusstsein und ihre Wahnehmung "verschieben" und so in andere Bewusstseinszustände gelangen. Schamanen können oft heilen und Teile der Zukunft voraussagen.

Schamanen haben oft ein Seelen- oder Krafttier, welches sie auf ihren Seelenreisen begleitet. Bei Carlos Castaneda heißt das Verbündeter und kann auch ein Geist oder eine Pflanze sein - ein Bewusstsein.
Im Gegensatz zu anderen Religionen glauben Schamanen nicht an einen Gott – sondern an die Geister oder höhere Kräfte sowie an die Welt als Universum an sich.
Ebenso ist der Schamanismus mit dem Animismus verbunden, der Animismus geht von einer allgemeinen Belebtheit der Natur aus, alle Dinge sind beseelt, und in ihnen ist Leben. Dafür gibt es keine personifizierte Gottheit.

Schamanismus ist oft auch mit einem Ahnenkult, einer Ahnenverehrung. Hierbei verehren die Nachkommen ihre Vorfahren und deren Wissen und Erfahrung. Manchmal bringt man ihnen Opfer (z.B. Trank-, Spreise-, Brand- oder Kleidungsopfer).