Wie gesund ist Rotwein wirklich?

Bei Neurodermitis – ist Wein und Rotwein trinken möglich?

Weinkenner und Forscher streiten seit Jahrzehnten: Wirkt sich Rotwein positiv auf die Gesundheit aus? Oder handelt es sich dabei nur um Märchen aus vergangenen Zeiten?

Rotwein

Rotwein – der Wein, der aus blauen Weinbeeren hergestellt wird, ist für die meisten Menschen nicht mehr wegzudenken, sondern gehört mittlerweile sogar schon zu einem gewissen Lifestyle dazu. Die Anzahl der Weinproduzentren steigt in den meisten Anbaugebieten weltweit stetig an.


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Viele stellen sich nun die Frage aller Fragen. Ist Rotwein gut für die Gesundheit oder nicht? Und wenn der Wein wirklich gesund ist, was ist dann, wenn man von Neurodermitis, HIT oder Allergien geplagt wird? Ist der Wein auch dann gesundheitsfördernd oder überwiegen die Nachteile?

Zwar gehen die Forschermeinungen auseinander, doch hat sich in den letzten Jahren mehrheitlich die Meinung durchgesetzt, dass Rotwein mal mehr und mal weniger förderlich für die Gesundheit ist. Wie gesund Rotwein wirklich ist, hängt maßgeblich von einigen wenigen Aspekten ab. Vor allem die Menge des Rotweines ist entscheidend, wenn festgestellt werden soll, ob der edle Tropfen gesundheitsfördernd oder gesundheitsschädigend ist.

Rotwein enthält sogenannte „Phenole„. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.


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Die Zahl schädlicher Blutfette im Körper soll verringert werden. Auch gegen Durchblutungsstörungen in Gefäßen soll der Rotwein helfen – vorbeugend und auch zur Behandlung der Symptome. Seit den 70er Jahren ist bereits bekannt, dass Rotwein das Herzinfarktrisiko mildert.

Rote Trauben können eine hohe Konzentration an Resveratrol vorweisen, welches eine entzündungshemmende Wirkung haben und die Bildung von Krebszellen verhindern soll.

Allerdings gelten diese gesundheitsfördernden Wirkungen nur bei mäßigem Rotweingenuss von etwa ein bis maximal zwei Gläsern pro Tag.


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Gesundheitlich positive Wirkungen machen sich erst langfristig bemerkbar, d.h. wenn der Wein regelmäßig konsumiert wird.

Es ist also bewiesen, dass Rotwein sehr viele Komponenten enthält, wie z.B. Gerbstoffe, Vitamine, Mineralstoffe usw., die sich durchaus positiv auf den Körper auswirken können.

Eine Studie, speziell über den mäßigen Konsum von Rotwein hat ergeben, dass sich ein Glas Rotwein am Tag positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Fest steht: Rotwein weitet die Blutbahnen, senkt das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten und von Krebs!

Rotwein kann die Funktionsfähigkeit des Herzens unterstützen. Es gibt mittlerweile sehr viele Studien zu diesem Thema, die  zeigten, dass der maßvolle Genuss von Rotwein die Gefäße derartig weitet, dass auch das Herz besser und länger arbeiten kann. Herzinfarkte und andere gesundheitliche Gefahren sind dadurch ein wenig abgemildert.

Auch hier gilt aber, dass nur der bedachte Genuss von Rotwein gesundheitlich fördernd ist. Der im Rotwein enthaltene Alkohol ist für den Körper noch immer gefährlich. Körperzellen werden irreparabel geschädigt. Das im Alkohol üblicherweise enthaltene Ethanol lässt sogar Gehirnzellen absterben. Entsprechend sorgsam muss mit allen alkoholischen Getränken und damit auch mit Rotwein umgegangen werden.


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Noch weitere negative Aspekte machen den Rotwein womöglich auch zur Gefahr für den Körper. Das Risiko von Krankheiten wie Hepatitis, Fettleber und Leberzirrhose steigt. Der Alkohol stört den Hormonhaushalt und das Nervensystem nachhaltig.

Von Natur aus ist viel Histamin im Wein und bei Allergieneigung kann zusätzlich noch die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen erfolgen. Auch Entzündungen der Bauchspeicheldrüse sind bei übermäßigem Alkoholkonsum bekannte Krankheiten. Hinzu kommen ein erhöhtes Gicht-Risiko und das Absterben von Nervenzellen im Gehirn.

Vorsicht!
Bei Allergien, Neurodermitis und Histaminintoleranz sollten Sie vorsichtig mit Wein sein! Vor allem Rotwein enthält sehr viel Histamin, das allergische Reaktionen geradezu provoziert. Das bedeutet, daß für einen Atopiker ein Gläschen Weißwein zum Essen oft problemlos vertragen wird, während Rotwein sich sofort bemerkbar macht. Die Phenole im Wein sind bei Atopie durchaus positiv zu sehen, jedoch die Nachteile

Mittlerweile gibt es aber auch histaminfreien Wein, auch Rotwein ohne Histamin.

 

13. September 2012
Kategorien: • Buch-Tipps, • Ernährung, • Gesundheitsinfos | Schreibe einen Kommentar

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