Was ist Histamin? – Teil 1
Histamin: Grundlagen, Entstehung und Abbau
Bevor ich Euch und Ihnen erzähle, welche Medikamente es gibt und wie sie sich unterscheiden, muß erst einmal geklärt werden, was das Histamin denn eigentlich ist.
Histamin ist ein körpereigener Botenstoff.
Histamin ist im Körper dafür zuständig, die Symptome einer Allergie wie z.B. Juckreiz und Niesen, Anschwellen der Schleimhaut, Hautrötung usw. hervorzurufen.
Außer im menschlichen Körper kommt Histamin auch im tierischen Körper, sowie in Pflanzen und Bakterien vor. Beim Menschen und beim Tier fungiert das Histamin als Gewebshormon und Neurotransmitter.
Es hängt eng mit dem Immunsystem und mit der Abwehr körperfremder Stoffe zusammen sowie mit der Regulation der Produktion von Magensäure u.a.
Im Gehirn spielt Histamin eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und auch mit der Appetitkontrolle zu tun. (Neuere Antihistaminika wirken deshalb nicht mehr im Gehirn)
Biochemisch betrachtet ist Histamin ein biogenes Amin, es wird aus der Aminosäure Histidin gebildet.
Histamin hat eine toxische Wirkung und ein gesunder Körper baut Histamin deshalb auch wieder ab.
Dafür sorgen komplexe Regulationsmechanismen schon in der Darmschleimhaut. Eine große Rolle bei dieser Regulation spielen die Histamin abbauenden Enzyme Diaminoxidase und Monoaminooxidase und bakterielle Acetylase.
Quelle: Wikipedia
Hier zu den Fortsetzungen der Reise “Was ist Histamin?”:
– Was ist Histamin – Teil 1
– Was ist Histamin – Teil 2
– Was ist Histamin – Teil 3
– Was ist Histamin – Teil 4
– Was ist Histamin – Teil 5
– Was ist Histamin – Teil 6
– Was ist Histamin – Teil 7














