Was ist Histamin? – Teil 2

Histamin: Freisetzung und Funktion

Bei einer IgE-vermittelten allergischen Reaktion wird im Körper Histamin freigesetzt, sowie auch durch andere Auslöser und Prozesse.

Im Zentralnervensystem, besonders auch im Hypothalamus, arbeitet es als Neurotransmitter und ist an der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt sowie auch an der Auslösung des Erbrechens.

Histamin entfaltet seine Wirkung durch die Aktivierung der sog. Histamin-Rezeptoren H1, H2, H3 und H4, die übrigens nah verwandt sind mit den Rezeptoren für Serotonin, Dopamin, Muskarin u.a.

Die wichtigste und für uns interessanteste Rolle spielt das Histamin in der Abwehrreaktion des Körpers, bei Allergie und auch Asthma. Auch bei Entzündungen und Verbrennungen ist Histamin an Juckreiz, Schmerz und Kontraktion der Muskulatur in den Lungen, zur Erweiterung kleinerer Blutgefäße mit Hautrötung uvm.
Wenn die Gefäßwände kleiner Blutgefäße durchlässiger werden, führt das zu Nesselsucht.

Histamin führt auch zu einer Freisetzung von Adrenalin aus den Nebennieren.

Auch im Bereich des Magens spielt Histamin eine Rolle, vor allem bei der Magensäureproduktion.
Bei einer Allergierektion ist diese wird durch den Stoff gesteigert.

Auch am Herz wirkt das Histamin über eine Aktivierung von H2-Rezeptoren:
Schlagkraft und Schlagfrequenz werden gesteigert.

Ableitend von Tierexperimenten wird vermutet,
daß Histamin weiterhin folgende Wirkungen haben könnte:
- antidepressiv
- antikonvulsiv
- appetitzügelnd

…und auch beteiligt sein könnte an:
- Regulation der Körpertemperatur
- zentrale Kontrolle des Blutdrucks u. der Schmerzempfindung
- und weiteres…

Quelle: Wikipedia

Weiter geht es mit anderen Teilen aus dieser Themenreihe:
Was ist Histamin – Teil 1
Was ist Histamin – Teil 2
Was ist Histamin – Teil 3
Was ist Histamin – Teil 4
Was ist Histamin – Teil 5
Was ist Histamin – Teil 6
Was ist Histamin – Teil 7


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