Hijiki: Alge oder Seegras?
Heute habe ich ernährungsmässig mal wieder was ganz Neues ausprobiert.
Da ich fast immer total spontan koche, fing es eigentlich ganz harmlos mit den Zutaten einer durchschnittlich üblichen Gemüsesuppe an:
Grüne Bohnen, Möhren, Zucchini, etwas Süßkartoffel, Gewürze… und dann fiel sie mir in die Hände:
die Packung japanische HIJIKI Meeresalgen bzw. handelt es sich dabei wohl um ein Seegras, auf den meisten Webseiten steht aber auch, daß es sich um eine Braunalge handelt.
Gesagt getan, eine Viertelstunde muß die Alge vor dem Kochen eingeweicht werden und danach ab in den Topf. Kaum hatte ich die ganze Packung hineingeworfen, begann ich das bereuen. Gedanken befielen mich wie “Na super, jetzt hast du dir die ganze schöne Suppe durch den fiesen Meeresgeschmack von viel zu viel Algen versaut…”
Naja, ich hatte viel zu viel Hunger, um weiter darüber nachzudenken.
Und dann, nach ca. einer halben Stunde kochen, die Überraschung:
der Algengeschmack störte gar nicht, sondern die Hijiki-Algen schmeckten recht neutral, so ähnlich wie Nudeln von der Konsistenz!
Ich war äußerst überrascht und aß den ganzen großen Teller auf – für mich schon recht ungewöhnlich.
Fazit: lecker, ungewöhnlich und gesund
Inhaltsstoffe sollen neben viel Eiweiß auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalzium, Jod, Eisen sowie auch die Vitamine A und B, außerdem Alginsäure.
Hijiki wurde traditionell für schöne Haut und Haare verwendet, also kann es meiner Neurodermitis ja eigentlich nur gut tun.
