Freunde verlassen und finden
Ich sitze hier mit dem Mond, der alles erleuchtet und meinen Hunden.
Ich komme grade von ehemaligen Freunden, die wie sich herausstellt, immer noch Freunde sind.
Wer ist gegangen? Ich!
Warum? Was hat mich geleitet, zwei wunderbaren Menschen abzusagen? Die beiden sind und waren immer Freunde, doch ich habe ihre Bemühungen, mich zu stützen, von mir gewiesen. Warum?
Tja, ich meinte wohl, ich kann alles selbst und ich bin für mich das beste.
Als ich verstand, trauerte ich um die Freundschaft. Das ist viele Jahre her.
Ich habe keinen Versuch gemacht, ihnen wieder näher zu kommen.
Doch, warum auch immer, habe ich heute bei ihnen halt gemacht und es wurden tolle Stunden.
Ich, nur ich war das Problem. Meine eigene Angst, sich dem zu stellen, was Leben heißt!
Ich werde dieser Angst Schritt für Schritt absagen.
Keine Macht für nichts und niemanden über mich.
Kleine Schritte bringen mich weiter, als das Große zu sehen.
Aber…
Warum, warum kommen die Gedanken, die in einem stecken, bei einem Gespräch nicht sofort, sondern erst später?
Warum?
Es lässt sich schlecht ein zweites Mal so ein Gespräch führen.
Ärgerlich. Oder man muß mehr üben, mit Menschen umzugehen.

Am 12. September 2008 um 13:12 Uhr
Naja, daß einem die besten Antworten erst später einfallen, ist wohl normal. Das kennt jeder.
Man verarbeitet ja die Gesprächsinhalte und dabei fallen einem natürlich noch bessere eigene Gedanken zum Thema ein.
Wahrscheinlich muß man noch besser lernen, im Jetzt zu leben, um im passenden Moment die richtigen Gedanken in die richtigen Worte zu fassen.