Archiv der Kategorie '¤ Medikamente'

Der Schub ist vorüber…

Donnerstag, den 11. Januar 2007
So, mittlerweile ist mein Neurodermitis-Schub vorüber. Meine Haut fühlt sich fast besser an, als vorher. Vor diesem "Schub" wusste ich eigentlich nie so richtig, was mit dem Wort "Schub" gemeint ist.... Okay, es wurde ab und zu mal ein paar Tage schlimmer, wenn es zu schlimm wurde, eine halbe Antihistamin-Tablette oder mal eine und dann war wieder für 1, 2, selten 3 Monate Ruhe. Aber diesmal war es wirklich ein Schub! Man wird ganz plötzlich in eine ganz andere Wahrnehmung hineingeschoben, der ganze Focus ist auf der Haut und kann nicht weg. Und das tagelang, fast zwei Wochen. Meine Haut war nicht meine Haut, alles durcheinander... Erinnert mich irgendwie an Don Juan, der in Carlos Castanedas Erzählungen diesen in die Kunst der Wahrnehmung und einiges mehr einführt. Als dieser nicht ganz verstehen will, daß wir nicht zu einem Zeitpunkt derselbe sind als zu einem anderen, daß sich der Körper mit dem ...

Hoffnungsschimmer für Neurodermitiker

Mittwoch, den 13. Dezember 2006
Zwei neuartige Medikamene/Mittel, die bei Neurodermitis unter Umständen helfen könnten sind PELLIND und DAOPURE. Beide enthalten das Enzym Diaminooxidase, daß ja zum Abbau von Histamin, Serotonin u.a. erforderlich ist. Eine Überdosierung des Enzyms soll laut den Herstellern nicht möglich sein, also wäre es einen Versuch wert - für Neurodermitiker, HIT-Patienten, Allergikern, bei Nahrungsmittelunverträglichkeit... Weiterhin wird von verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen vermutet, daß sie bei Neurodermitis und/oder Allergie die Symptome lindern könnten, dies ist wissenschaftlich meines Wissens nach noch nicht eindeutig belegt. Vermutet werden Heilwirkungen z.B. von: - Vitamin C (soll z.B. den Histaminspiegel senken) - Calcium (Kalzium) - Kupfer (da Bestandteil des Enzymes Diaminooxidase) - Zink - Cromoglicinsäure (für Astma, Asthmatiker) - Schwarzkümmel - ... Gerne können Sie / könnt Ihr diese Liste durch Kommentare ergänzen! Was für eine Vision: Alles essen, was man will, und der Histaminspiegel bleibt niedrig - und man selbst völlig beschwerdefrei. :-) hmmmm... eigentlich müssten solche Mittel doch dann auch bei allen anderen Allergien ...

Der Allergieschock

Dienstag, den 5. Dezember 2006
Anaphylaktischer Schock Das Wort Anaphylaxie kommt aus dem Griechischen und bedeutet: allergische Reaktion Es ist eine akute, krankhafte Reaktion des Immunsystems auf äußere Reize und betrifft den gesamten Körper. Der anaphylaktische Schock ist eine lebensbedrohliche allergische Reaktion, d.h. er wird durch Allergene ausgelöst (persönliche Anmerkung: oder evtl. beim HIT-Patienten durch Histamin in Lebensmitteln?). Symptome eines Allergieschocks: - Hautreaktionen - Störungen von Organfunktionen - Weitstellung der Blutgefäße => Blutdruckabfall - Kreislaufschock, Organversagen und im schlimmsten Fall - tödliches Kreislaufversagen, d.h. wenn das Herz-Kreislauf-System komplett zusammenbricht (Schock) - Atemnot (bei Asthmatikern), Bronchien verkrampfen sich,... - Bewusstlosigkeit - und weiteres... mögliche Auslöser des Allergieschock: - Insektengifte - Nahrungsmittel - Infusionen/Medikamente Ohne ärztliche Hilfe kann ein anaphylaktischer Schock tödlich enden, also sofort zum Arzt! Der Arzt gibt dann z.B. Antihistaminika, Kortison und weiteres... Quelle und weitere Informationen: Wikipedia zu Anaphylaktischer Schock

Histamin und Medikamente/Drogen

Sonntag, den 19. November 2006
Was ist Histamin ? - Teil 6 Viele Medikamente und auch Drogen beeinflussen, wie der Körper auf Histamin reagiert. Prinzipiell gibt es 1. Stoffe, die den Abbau des Histamins im Körper hemmen 2. Stoffe, die die Histaminfreisetzung im Körper erhöhen * * Histamin wird aus den Mastzellen freigesetzt. Wikipedia sagt dazu: "Zahlreiche Arzneimittel können den Histaminspiegel durch Hemmung des Abbaus oder durch Histaminfreisetzung aus Mastzellen erhöhen. Dazu zählen unter anderen die Nichtopioid-Analgetika Meclofenaminsäure, Mefenaminsäure, Diclofenac und Acetylsalicylsäure. Auch das Muskelrelaxans Tubocurarin kann zu einer Histaminfreisetzung führen. Mastzellstabilisatoren, wie z. B. Cromoglicinsäure, hingegen hemmen die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen." Achtung!: Acetylsalicylsäure ist oft in Kopfschmerztabletten enthalten. Histamin wird auch freigesetzt durch: - Alkohol - Drogen wie Heroin, Codein, Methadon... Auch in diesen Fällen können Antihistaminika die Symptome mildern. - Was ist Histamin - Teil 1 - Was ist Histamin - Teil 2 - Was ist Histamin - Teil 3 - Was ist ...

Was ist Histamin? – Teil 5

Samstag, den 18. November 2006
Histamin und Lebensmittel II Histidin kann sich also in Histamin umwandeln bzw. wird daraus gebildet. Und wann? Sobald ein Lebensmittel nicht mehr frisch ist... Wikipedia sagt dazu: "Histamin findet sich in Lebensmitteln, die während ihrer Verarbeitung, Reifung und Lagerung mikrobiellen und biochemischen Veränderungen unterliegen (z. B. Käse mit mehrwöchiger Reifezeit, z. B. Hartkäse wie Emmentaler, Bergkäse, Alpenkäse, Parmesan oder Schimmelkäse, Schinken, Sauerkraut und Rotwein). Da insbesondere Rotweine einem organischen Säureabbau unterzogen werden, enthalten diese im Allgemeinen deutlich mehr Histamin als Weißweine. Sehr saure Weißweine enthalten mitunter praktisch kein Histamin. Die Histaminkonzentrationen in diesen Lebensmitteln sind in der Regel gering, können aber bei sensiblen Personen wie Allergikern und Menschen, die an einer Histaminose leiden, die oben genannten Beschwerden verursachen. Dies ist auch bei Einnahme von Medikamenten und einigen Drogen (z. B. MAO-Hemmer) zu berücksichtigen, welche den Histaminabbau hemmen können. Antihistaminika wie z. B. Histamin-H1-Rezeptorenblocker bewirken eine bessere Verträglichkeit von Histamin (auch in Lebensmitteln)." hier lesen Sie ...

Momentan besser

Mittwoch, den 15. November 2006
Im Moment geht es mit bezüglich Allergie und Neurodermitis wieder entscheidend besser, um nicht zu sagen, ich merke eigentlich gar nichts mehr, d.h. außer daß ich mich morgens und abends eincreme kein Unterschied zu Nicht-Neurodermitikern. Bei mir wechselt das immer so schnell, radikal und plötzlich von gut auf schlecht, von schlecht auf gut,... daß ich nie richtig dahinterkomme, woran denn der letzte Schub nun gelegen haben mag.... Geht andern das wohl auch so? In Foren lese ich immer nur, daß andere sofort nach dem Essen eines Lebensmittels eine Reaktion verspüren und daher wenigstens wissen, was Ihr Körper mag und was nicht. Bei mir geht das nicht so einfach. Ich hab manchmal wochen- und monatelang Ruhe und genieße meine Beschwerdefreiheit so sehr, daß ich manchmal vergesse mich einzucremen. Aber dann, plötzlich und wie aus heiterem Himmel, bricht alles wieder aus - ohne besondere Auslöser, mind. keine, die einem irgendwie auffallen ...

Histamin – toxisch !

Montag, den 13. November 2006
Was ist Histamin? - Teil 3 Histamin ist ein toxischer Stoff und ist somit gesundheitsschädlich ist, wie man auch in Wikipedia nachlesen kann: "...Größere Mengen Histamin führen zu akuten Beschwerden wie Atemnot, Blutdruckabfall, Rötung der Haut, Nesselausschlag, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durchfall. Die Verträglichkeitsgrenze von Histamin liegt bei ungefähr 10 mg. 100 mg Histamin führen bereits zu deutlichen Vergiftungserscheinungen." Besonders bedeutsam sind diese Sätze für Menschen, die an HIT leiden. Das ist die Abkürzung für Histaminintoleranz, die sog. Histaminose. Als Folge einer chronischen Unverträglichkeit sehr histaminreicher Nahrungsmittel ist der Körper quasi unfähig, das mit der Nahrung aufgenommene Histamin ausreichend abzubauen. Das liegt wiederum an dem zu wenig vorhandenen Enzym, was für den Histaminabbau im Körper zuständig ist. Antihistaminika wirken nun so, daß sie die Histamin-Rezeptoren blockieren, so daß das Histamin im Körper nicht mehr (so stark) wirken kann. Quelle: Wikipedia . Meiner persönlichen Meinung nach wäre es besser, sich direkt das fehlende Enzym zuzuführen. Es ...