Archiv der Kategorie '¤ Histaminintoleranz'

Histamin und Medikamente/Drogen

Sonntag, den 19. November 2006
Was ist Histamin ? - Teil 6 Viele Medikamente und auch Drogen beeinflussen, wie der Körper auf Histamin reagiert. Prinzipiell gibt es 1. Stoffe, die den Abbau des Histamins im Körper hemmen 2. Stoffe, die die Histaminfreisetzung im Körper erhöhen * * Histamin wird aus den Mastzellen freigesetzt. Wikipedia sagt dazu: "Zahlreiche Arzneimittel können den Histaminspiegel durch Hemmung des Abbaus oder durch Histaminfreisetzung aus Mastzellen erhöhen. Dazu zählen unter anderen die Nichtopioid-Analgetika Meclofenaminsäure, Mefenaminsäure, Diclofenac und Acetylsalicylsäure. Auch das Muskelrelaxans Tubocurarin kann zu einer Histaminfreisetzung führen. Mastzellstabilisatoren, wie z. B. Cromoglicinsäure, hingegen hemmen die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen." Achtung!: Acetylsalicylsäure ist oft in Kopfschmerztabletten enthalten. Histamin wird auch freigesetzt durch: - Alkohol - Drogen wie Heroin, Codein, Methadon... Auch in diesen Fällen können Antihistaminika die Symptome mildern. - Was ist Histamin - Teil 1 - Was ist Histamin - Teil 2 - Was ist Histamin - Teil 3 - Was ist ...

Was ist Histamin? – Teil 5

Samstag, den 18. November 2006
Histamin und Lebensmittel II Histidin kann sich also in Histamin umwandeln bzw. wird daraus gebildet. Und wann? Sobald ein Lebensmittel nicht mehr frisch ist... Wikipedia sagt dazu: "Histamin findet sich in Lebensmitteln, die während ihrer Verarbeitung, Reifung und Lagerung mikrobiellen und biochemischen Veränderungen unterliegen (z. B. Käse mit mehrwöchiger Reifezeit, z. B. Hartkäse wie Emmentaler, Bergkäse, Alpenkäse, Parmesan oder Schimmelkäse, Schinken, Sauerkraut und Rotwein). Da insbesondere Rotweine einem organischen Säureabbau unterzogen werden, enthalten diese im Allgemeinen deutlich mehr Histamin als Weißweine. Sehr saure Weißweine enthalten mitunter praktisch kein Histamin. Die Histaminkonzentrationen in diesen Lebensmitteln sind in der Regel gering, können aber bei sensiblen Personen wie Allergikern und Menschen, die an einer Histaminose leiden, die oben genannten Beschwerden verursachen. Dies ist auch bei Einnahme von Medikamenten und einigen Drogen (z. B. MAO-Hemmer) zu berücksichtigen, welche den Histaminabbau hemmen können. Antihistaminika wie z. B. Histamin-H1-Rezeptorenblocker bewirken eine bessere Verträglichkeit von Histamin (auch in Lebensmitteln)." hier lesen Sie ...

Was ist Histamin? – Teil 4

Freitag, den 17. November 2006
Histamin und Lebensmittel I Histamin befindet sich besonders viel in eiweißreichen, tierischen Lebensmitteln, vor allem, wenn diese nicht mehr ganz frisch sind. Zum Beispiel ist in frischem Fisch nur sehr wenig Histamin enthalten, aber schnell bildet sich danach aus der in Fisch reichlich vorhandenen Aminosäure Histidin mehr Histamin. Nicht so, wenn der Fisch direkt frisch eingefroren wurde - Tiefkühlkost ist für Allergiker und HIT-Kranke also geradezu ideal. Tipp: Gerade gekochtes Essen so schnell wie möglich einfrieren und am nächsten Tag wieder auftauen, anstatt es über Nacht im Kühlschrank zu lassen !! Das erspart einem viel unnötiges Histamin. Auch für Pollenallergiker, Hausstauballergiker und Neurodermitiker wie Asthmatiker mit und ohne Allergien kann u.U. eine Vermeidung von Histamin in der Nahrung helfen, Symptome zu mildern. Morgen folgt die Fortsetzung der Infos über Histamin und Ernährung... :-) weitere Teile dieses Themas: - Was ist Histamin - Teil 1 - Was ist Histamin - Teil ...

Momentan besser

Mittwoch, den 15. November 2006
Im Moment geht es mit bezüglich Allergie und Neurodermitis wieder entscheidend besser, um nicht zu sagen, ich merke eigentlich gar nichts mehr, d.h. außer daß ich mich morgens und abends eincreme kein Unterschied zu Nicht-Neurodermitikern. Bei mir wechselt das immer so schnell, radikal und plötzlich von gut auf schlecht, von schlecht auf gut,... daß ich nie richtig dahinterkomme, woran denn der letzte Schub nun gelegen haben mag.... Geht andern das wohl auch so? In Foren lese ich immer nur, daß andere sofort nach dem Essen eines Lebensmittels eine Reaktion verspüren und daher wenigstens wissen, was Ihr Körper mag und was nicht. Bei mir geht das nicht so einfach. Ich hab manchmal wochen- und monatelang Ruhe und genieße meine Beschwerdefreiheit so sehr, daß ich manchmal vergesse mich einzucremen. Aber dann, plötzlich und wie aus heiterem Himmel, bricht alles wieder aus - ohne besondere Auslöser, mind. keine, die einem irgendwie auffallen ...

Wie ich das Histamin in meiner Nahrung reduziert habe…

Dienstag, den 14. November 2006
In den letzten Tagen habe ich versucht, das Histamin, daß man täglich durch die Nahrung aufnimmt, erheblich zu reduzieren. Ich habe versucht, alle histaminreichen Lebensmittel wegzulassen sowie alle Histamin-Aktivatoren. Uff... ganz schön vieles... alt Gewohntes und Liebgewonnenes aufzugeben... Vor allem: was essen? Nur von Reis und Kartoffeln möchte ich mich nicht ernähren, und soooo schlimm ist meine Neurodermitis nun auch nicht. Also ist reduzieren angesagt: Keine Tomaten, kein gereifter Käse, keine Konserven, kein Fleisch (okay, das wollte ich sowieso schon lange), keine von meinen geliebten Bananen,... Dazu meide ich auf Anraten meines Arztes ab sofort jegliche Konservierungsmittel. Er sagte, die Konservierungsstoffe wären am schlimmsten und die machen das Immunsystem kaputt. Puh, da bleibt im Supermarkt wirklicht nicht mehr viel übrig, was man einkaufen kann. Jedenfalls nicht, ohne daß man sich ganz gewaltig umstellen muß. Also, am besten alles ganz frisch und viel Obst und Gemüse... Na dann, es kann nur besser werden. Was macht man nicht ...

Histamin – toxisch !

Montag, den 13. November 2006
Was ist Histamin? - Teil 3 Histamin ist ein toxischer Stoff und ist somit gesundheitsschädlich ist, wie man auch in Wikipedia nachlesen kann: "...Größere Mengen Histamin führen zu akuten Beschwerden wie Atemnot, Blutdruckabfall, Rötung der Haut, Nesselausschlag, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durchfall. Die Verträglichkeitsgrenze von Histamin liegt bei ungefähr 10 mg. 100 mg Histamin führen bereits zu deutlichen Vergiftungserscheinungen." Besonders bedeutsam sind diese Sätze für Menschen, die an HIT leiden. Das ist die Abkürzung für Histaminintoleranz, die sog. Histaminose. Als Folge einer chronischen Unverträglichkeit sehr histaminreicher Nahrungsmittel ist der Körper quasi unfähig, das mit der Nahrung aufgenommene Histamin ausreichend abzubauen. Das liegt wiederum an dem zu wenig vorhandenen Enzym, was für den Histaminabbau im Körper zuständig ist. Antihistaminika wirken nun so, daß sie die Histamin-Rezeptoren blockieren, so daß das Histamin im Körper nicht mehr (so stark) wirken kann. Quelle: Wikipedia . Meiner persönlichen Meinung nach wäre es besser, sich direkt das fehlende Enzym zuzuführen. Es ...

Was ist Histamin? – Teil 2

Freitag, den 10. November 2006
Histamin: Freisetzung und Funktion Bei einer IgE-vermittelten allergischen Reaktion wird im Körper Histamin freigesetzt, sowie auch durch andere Auslöser und Prozesse. Im Zentralnervensystem, besonders auch im Hypothalamus, arbeitet es als Neurotransmitter und ist an der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt sowie auch an der Auslösung des Erbrechens. Histamin entfaltet seine Wirkung durch die Aktivierung der sog. Histamin-Rezeptoren H1, H2, H3 und H4, die übrigens nah verwandt sind mit den Rezeptoren für Serotonin, Dopamin, Muskarin u.a. Die wichtigste und für uns interessanteste Rolle spielt das Histamin in der Abwehrreaktion des Körpers, bei Allergie und auch Asthma. Auch bei Entzündungen und Verbrennungen ist Histamin an Juckreiz, Schmerz und Kontraktion der Muskulatur in den Lungen, zur Erweiterung kleinerer Blutgefäße mit Hautrötung uvm. Wenn die Gefäßwände kleiner Blutgefäße durchlässiger werden, führt das zu Nesselsucht. Histamin führt auch zu einer Freisetzung von Adrenalin aus den Nebennieren. Auch im Bereich des Magens spielt Histamin eine Rolle, vor allem bei der Magensäureproduktion. Bei einer ...