Archiv der Kategorie '¤ Histamin'

Hoffnungsschimmer für Neurodermitiker

Mittwoch, den 13. Dezember 2006
Zwei neuartige Medikamene/Mittel, die bei Neurodermitis unter Umständen helfen könnten sind PELLIND und DAOPURE. Beide enthalten das Enzym Diaminooxidase, daß ja zum Abbau von Histamin, Serotonin u.a. erforderlich ist. Eine Überdosierung des Enzyms soll laut den Herstellern nicht möglich sein, also wäre es einen Versuch wert - für Neurodermitiker, HIT-Patienten, Allergikern, bei Nahrungsmittelunverträglichkeit... Weiterhin wird von verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen vermutet, daß sie bei Neurodermitis und/oder Allergie die Symptome lindern könnten, dies ist wissenschaftlich meines Wissens nach noch nicht eindeutig belegt. Vermutet werden Heilwirkungen z.B. von: - Vitamin C (soll z.B. den Histaminspiegel senken) - Calcium (Kalzium) - Kupfer (da Bestandteil des Enzymes Diaminooxidase) - Zink - Cromoglicinsäure (für Astma, Asthmatiker) - Schwarzkümmel - ... Gerne können Sie / könnt Ihr diese Liste durch Kommentare ergänzen! Was für eine Vision: Alles essen, was man will, und der Histaminspiegel bleibt niedrig - und man selbst völlig beschwerdefrei. :-) hmmmm... eigentlich müssten solche Mittel doch dann auch bei allen anderen Allergien ...

Der Allergieschock

Dienstag, den 5. Dezember 2006
Anaphylaktischer Schock Das Wort Anaphylaxie kommt aus dem Griechischen und bedeutet: allergische Reaktion Es ist eine akute, krankhafte Reaktion des Immunsystems auf äußere Reize und betrifft den gesamten Körper. Der anaphylaktische Schock ist eine lebensbedrohliche allergische Reaktion, d.h. er wird durch Allergene ausgelöst (persönliche Anmerkung: oder evtl. beim HIT-Patienten durch Histamin in Lebensmitteln?). Symptome eines Allergieschocks: - Hautreaktionen - Störungen von Organfunktionen - Weitstellung der Blutgefäße => Blutdruckabfall - Kreislaufschock, Organversagen und im schlimmsten Fall - tödliches Kreislaufversagen, d.h. wenn das Herz-Kreislauf-System komplett zusammenbricht (Schock) - Atemnot (bei Asthmatikern), Bronchien verkrampfen sich,... - Bewusstlosigkeit - und weiteres... mögliche Auslöser des Allergieschock: - Insektengifte - Nahrungsmittel - Infusionen/Medikamente Ohne ärztliche Hilfe kann ein anaphylaktischer Schock tödlich enden, also sofort zum Arzt! Der Arzt gibt dann z.B. Antihistaminika, Kortison und weiteres... Quelle und weitere Informationen: Wikipedia zu Anaphylaktischer Schock

Histaminarme Ernährung

Dienstag, den 21. November 2006
Was ist Histamin, Teil 7 Bei der Diagnose von Allergien wird übrigens auch Histamin eingesetzt, z.B. beim Intrakutantest (auf der Haut). Man sieht so, wie und in welchen Proportionen der Patien auf die Allergene reagiert, im Vergleich zur Reaktion auf Histamin. Auch beim Inhalationstest wird Histamin benutzt. Quelle: Wikipedia Histaminarm essen Man sucht sich im Internet eine Aufstellung über histaminarme Lebensmittel und allgemein soviel Informationen über Histaminintoleranz und histaminarme Ernährung wie möglich. Bei Lebensmitteln ist das Wichtigste, daß sie frisch zubereitet und sofort verspeist werden. Wenn etwas übrig bleibt, am besten sofort einfrieren und später wieder auftauen. Auch das Auftauen von Speisen sollte zügig geschehen und nicht durch stundenlanges Herumstehen die Chance zu bekommen, weiteres Histamin zu bilden. Wenn man sich dann einige Tage und Wochen histaminarm ernährt, MUSS man eine Verbesserung feststellen, oder man hat kein Problem mit Histamin ;-) Viele weitere Informationen, Ratgeber zum Download uvm. findet Ihr hier: Gesunde ...

Histamin und Medikamente/Drogen

Sonntag, den 19. November 2006
Was ist Histamin ? - Teil 6 Viele Medikamente und auch Drogen beeinflussen, wie der Körper auf Histamin reagiert. Prinzipiell gibt es 1. Stoffe, die den Abbau des Histamins im Körper hemmen 2. Stoffe, die die Histaminfreisetzung im Körper erhöhen * * Histamin wird aus den Mastzellen freigesetzt. Wikipedia sagt dazu: "Zahlreiche Arzneimittel können den Histaminspiegel durch Hemmung des Abbaus oder durch Histaminfreisetzung aus Mastzellen erhöhen. Dazu zählen unter anderen die Nichtopioid-Analgetika Meclofenaminsäure, Mefenaminsäure, Diclofenac und Acetylsalicylsäure. Auch das Muskelrelaxans Tubocurarin kann zu einer Histaminfreisetzung führen. Mastzellstabilisatoren, wie z. B. Cromoglicinsäure, hingegen hemmen die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen." Achtung!: Acetylsalicylsäure ist oft in Kopfschmerztabletten enthalten. Histamin wird auch freigesetzt durch: - Alkohol - Drogen wie Heroin, Codein, Methadon... Auch in diesen Fällen können Antihistaminika die Symptome mildern. - Was ist Histamin - Teil 1 - Was ist Histamin - Teil 2 - Was ist Histamin - Teil 3 - Was ist ...

Was ist Histamin? – Teil 5

Samstag, den 18. November 2006
Histamin und Lebensmittel II Histidin kann sich also in Histamin umwandeln bzw. wird daraus gebildet. Und wann? Sobald ein Lebensmittel nicht mehr frisch ist... Wikipedia sagt dazu: "Histamin findet sich in Lebensmitteln, die während ihrer Verarbeitung, Reifung und Lagerung mikrobiellen und biochemischen Veränderungen unterliegen (z. B. Käse mit mehrwöchiger Reifezeit, z. B. Hartkäse wie Emmentaler, Bergkäse, Alpenkäse, Parmesan oder Schimmelkäse, Schinken, Sauerkraut und Rotwein). Da insbesondere Rotweine einem organischen Säureabbau unterzogen werden, enthalten diese im Allgemeinen deutlich mehr Histamin als Weißweine. Sehr saure Weißweine enthalten mitunter praktisch kein Histamin. Die Histaminkonzentrationen in diesen Lebensmitteln sind in der Regel gering, können aber bei sensiblen Personen wie Allergikern und Menschen, die an einer Histaminose leiden, die oben genannten Beschwerden verursachen. Dies ist auch bei Einnahme von Medikamenten und einigen Drogen (z. B. MAO-Hemmer) zu berücksichtigen, welche den Histaminabbau hemmen können. Antihistaminika wie z. B. Histamin-H1-Rezeptorenblocker bewirken eine bessere Verträglichkeit von Histamin (auch in Lebensmitteln)." hier lesen Sie ...

Was ist Histamin? – Teil 4

Freitag, den 17. November 2006
Histamin und Lebensmittel I Histamin befindet sich besonders viel in eiweißreichen, tierischen Lebensmitteln, vor allem, wenn diese nicht mehr ganz frisch sind. Zum Beispiel ist in frischem Fisch nur sehr wenig Histamin enthalten, aber schnell bildet sich danach aus der in Fisch reichlich vorhandenen Aminosäure Histidin mehr Histamin. Nicht so, wenn der Fisch direkt frisch eingefroren wurde - Tiefkühlkost ist für Allergiker und HIT-Kranke also geradezu ideal. Tipp: Gerade gekochtes Essen so schnell wie möglich einfrieren und am nächsten Tag wieder auftauen, anstatt es über Nacht im Kühlschrank zu lassen !! Das erspart einem viel unnötiges Histamin. Auch für Pollenallergiker, Hausstauballergiker und Neurodermitiker wie Asthmatiker mit und ohne Allergien kann u.U. eine Vermeidung von Histamin in der Nahrung helfen, Symptome zu mildern. Morgen folgt die Fortsetzung der Infos über Histamin und Ernährung... :-) weitere Teile dieses Themas: - Was ist Histamin - Teil 1 - Was ist Histamin - Teil ...

Wie ich das Histamin in meiner Nahrung reduziert habe…

Dienstag, den 14. November 2006
In den letzten Tagen habe ich versucht, das Histamin, daß man täglich durch die Nahrung aufnimmt, erheblich zu reduzieren. Ich habe versucht, alle histaminreichen Lebensmittel wegzulassen sowie alle Histamin-Aktivatoren. Uff... ganz schön vieles... alt Gewohntes und Liebgewonnenes aufzugeben... Vor allem: was essen? Nur von Reis und Kartoffeln möchte ich mich nicht ernähren, und soooo schlimm ist meine Neurodermitis nun auch nicht. Also ist reduzieren angesagt: Keine Tomaten, kein gereifter Käse, keine Konserven, kein Fleisch (okay, das wollte ich sowieso schon lange), keine von meinen geliebten Bananen,... Dazu meide ich auf Anraten meines Arztes ab sofort jegliche Konservierungsmittel. Er sagte, die Konservierungsstoffe wären am schlimmsten und die machen das Immunsystem kaputt. Puh, da bleibt im Supermarkt wirklicht nicht mehr viel übrig, was man einkaufen kann. Jedenfalls nicht, ohne daß man sich ganz gewaltig umstellen muß. Also, am besten alles ganz frisch und viel Obst und Gemüse... Na dann, es kann nur besser werden. Was macht man nicht ...