Archiv der Kategorie '• Ernährung'

Wie ich das Histamin in meiner Nahrung reduziert habe…

Dienstag, den 14. November 2006
In den letzten Tagen habe ich versucht, das Histamin, daß man täglich durch die Nahrung aufnimmt, erheblich zu reduzieren. Ich habe versucht, alle histaminreichen Lebensmittel wegzulassen sowie alle Histamin-Aktivatoren. Uff... ganz schön vieles... alt Gewohntes und Liebgewonnenes aufzugeben... Vor allem: was essen? Nur von Reis und Kartoffeln möchte ich mich nicht ernähren, und soooo schlimm ist meine Neurodermitis nun auch nicht. Also ist reduzieren angesagt: Keine Tomaten, kein gereifter Käse, keine Konserven, kein Fleisch (okay, das wollte ich sowieso schon lange), keine von meinen geliebten Bananen,... Dazu meide ich auf Anraten meines Arztes ab sofort jegliche Konservierungsmittel. Er sagte, die Konservierungsstoffe wären am schlimmsten und die machen das Immunsystem kaputt. Puh, da bleibt im Supermarkt wirklicht nicht mehr viel übrig, was man einkaufen kann. Jedenfalls nicht, ohne daß man sich ganz gewaltig umstellen muß. Also, am besten alles ganz frisch und viel Obst und Gemüse... Na dann, es kann nur besser werden. Was macht man nicht ...

Histamin – toxisch !

Montag, den 13. November 2006
Was ist Histamin? - Teil 3 Histamin ist ein toxischer Stoff und ist somit gesundheitsschädlich ist, wie man auch in Wikipedia nachlesen kann: "...Größere Mengen Histamin führen zu akuten Beschwerden wie Atemnot, Blutdruckabfall, Rötung der Haut, Nesselausschlag, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durchfall. Die Verträglichkeitsgrenze von Histamin liegt bei ungefähr 10 mg. 100 mg Histamin führen bereits zu deutlichen Vergiftungserscheinungen." Besonders bedeutsam sind diese Sätze für Menschen, die an HIT leiden. Das ist die Abkürzung für Histaminintoleranz, die sog. Histaminose. Als Folge einer chronischen Unverträglichkeit sehr histaminreicher Nahrungsmittel ist der Körper quasi unfähig, das mit der Nahrung aufgenommene Histamin ausreichend abzubauen. Das liegt wiederum an dem zu wenig vorhandenen Enzym, was für den Histaminabbau im Körper zuständig ist. Antihistaminika wirken nun so, daß sie die Histamin-Rezeptoren blockieren, so daß das Histamin im Körper nicht mehr (so stark) wirken kann. Quelle: Wikipedia . Meiner persönlichen Meinung nach wäre es besser, sich direkt das fehlende Enzym zuzuführen. Es ...

Was ist Histamin? – Teil 1

Donnerstag, den 9. November 2006
Histamin: Grundlagen, Entstehung und Abbau Bevor ich Euch und Ihnen erzähle, welche Medikamente es gibt und wie sie sich unterscheiden, muß erst einmal geklärt werden, was das Histamin denn eigentlich ist. Histamin ist ein körpereigener Botenstoff. Histamin ist im Körper dafür zuständig, die Symptome einer Allergie wie z.B. Juckreiz und Niesen, Anschwellen der Schleimhaut, Hautrötung usw. hervorzurufen. Außer im menschlichen Körper kommt Histamin auch im tierischen Körper, sowie in Pflanzen und Bakterien vor. Beim Menschen und beim Tier fungiert das Histamin als Gewebshormon und Neurotransmitter. Es hängt eng mit dem Immunsystem und mit der Abwehr körperfremder Stoffe zusammen sowie mit der Regulation der Produktion von Magensäure u.a. Im Gehirn spielt Histamin eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und auch mit der Appetitkontrolle zu tun. (Neuere Antihistaminika wirken deshalb nicht mehr im Gehirn) Biochemisch betrachtet ist Histamin ein biogenes Amin, es wird aus der Aminosäure Histidin gebildet. Histamin hat eine toxische Wirkung und ...