Archiv der Kategorie 'Jucken/Juckreiz'

Was ist Histamin? – Teil 2

Freitag, den 10. November 2006
Histamin: Freisetzung und Funktion Bei einer IgE-vermittelten allergischen Reaktion wird im Körper Histamin freigesetzt, sowie auch durch andere Auslöser und Prozesse. Im Zentralnervensystem, besonders auch im Hypothalamus, arbeitet es als Neurotransmitter und ist an der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt sowie auch an der Auslösung des Erbrechens. Histamin entfaltet seine Wirkung durch die Aktivierung der sog. Histamin-Rezeptoren H1, H2, H3 und H4, die übrigens nah verwandt sind mit den Rezeptoren für Serotonin, Dopamin, Muskarin u.a. Die wichtigste und für uns interessanteste Rolle spielt das Histamin in der Abwehrreaktion des Körpers, bei Allergie und auch Asthma. Auch bei Entzündungen und Verbrennungen ist Histamin an Juckreiz, Schmerz und Kontraktion der Muskulatur in den Lungen, zur Erweiterung kleinerer Blutgefäße mit Hautrötung uvm. Wenn die Gefäßwände kleiner Blutgefäße durchlässiger werden, führt das zu Nesselsucht. Histamin führt auch zu einer Freisetzung von Adrenalin aus den Nebennieren. Auch im Bereich des Magens spielt Histamin eine Rolle, vor allem bei der Magensäureproduktion. Bei einer ...

Was ist Histamin? – Teil 1

Donnerstag, den 9. November 2006
Histamin: Grundlagen, Entstehung und Abbau Bevor ich Euch und Ihnen erzähle, welche Medikamente es gibt und wie sie sich unterscheiden, muß erst einmal geklärt werden, was das Histamin denn eigentlich ist. Histamin ist ein körpereigener Botenstoff. Histamin ist im Körper dafür zuständig, die Symptome einer Allergie wie z.B. Juckreiz und Niesen, Anschwellen der Schleimhaut, Hautrötung usw. hervorzurufen. Außer im menschlichen Körper kommt Histamin auch im tierischen Körper, sowie in Pflanzen und Bakterien vor. Beim Menschen und beim Tier fungiert das Histamin als Gewebshormon und Neurotransmitter. Es hängt eng mit dem Immunsystem und mit der Abwehr körperfremder Stoffe zusammen sowie mit der Regulation der Produktion von Magensäure u.a. Im Gehirn spielt Histamin eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und auch mit der Appetitkontrolle zu tun. (Neuere Antihistaminika wirken deshalb nicht mehr im Gehirn) Biochemisch betrachtet ist Histamin ein biogenes Amin, es wird aus der Aminosäure Histidin gebildet. Histamin hat eine toxische Wirkung und ...

Meine Symptome

Mittwoch, den 8. November 2006
Ob die folgenden Symptome wirklich alle von meinen zahlreichen Allergien herrühren oder andere Ursachen haben, ist mir nicht sicher bekannt, aber ich vermute, daß alles etwas mit der einen oder anderen Allergie und natürlich auch mit meiner Gesamtkonstitution zu tun haben könnte. Die Symptome treten zum Glück nicht alle aufeinmal auf. :-D
 
- Schnupfen / verstopfte Nase - Jucken, gerötete Haut am ganzen Körper (wechselnde "chronische" Stellen (Brustbereich, juckende Muttermale), bei einem akuten Schub Gänsehaut mit Rötungen fast am ganzen Körper) - Durchfall (oft) - Lidödem (selten) - Räuspern / belegte Stimme - Muskelzuckungen - Aufstoßen - Aphten im Munt - Atemwegsbeschwerden (Schnupfen, verstopfte Nase) - gelegentlich Tachykardie (Herzklopfen, beschleunigter Puls; Kreislaufbeschwerden, dadurch verursachte Angstzustände/Sorgen)
 
Einige der genannten Symptome können auf eine Lebensmittelallergie oder evtl. sogar auf eine Histamin-Intoleranz hindeuten. Letzteres wurde bei mir noch nicht untersucht und mein Allergietest ist jetzt 9 Jahre her.

Mein Weg

Montag, den 6. November 2006
Meine Neurodermitis muß zwar in meinen Genen schon immer geschlummert haben, aber davon habe ich erstmalig am 15. September 1997 etwas gemerkt. Ich war bei meiner damaligen Freundin auf ein Glas Wein eingeladen, nach ein paar Stunden war ich wieder zu Hause und da fing es an zu jucken - am ganzen Körper. Es war fürchterlich und wurde immer schlimmer. Ich wusste überhaupt nicht was los war und verbrachte eine schreckliche, schlaflose Nacht voller Jucken, Kratzen und Panik. Trotz diverse Versuche, meine Haut mit Obstessig oder Cremes zu beruhigen, wurde es immer noch schlimmer. Am nächsten Morgen um 7 Uhr früh stand ich bei einem Hautarzt vor der Tür und kam direkt als erster dran. Die Ärztin linderte den ersten Neurodermitis-Schub meines Lebens mit einer Cortison-Spritze und schneeweißer Zinkpaste. Das half erstmal, aber es linderte nur meine Beschwerden, so daß ich wieder arbeiten gehen konnte. Ausgerechnet an ...