Was ist Histamin? – Teil 5
Samstag, den 18. November 2006
Histamin und Lebensmittel II
Histidin kann sich also in Histamin umwandeln bzw. wird daraus gebildet.
Und wann? Sobald ein Lebensmittel nicht mehr frisch ist...
Wikipedia sagt dazu:
"Histamin findet sich in Lebensmitteln, die während ihrer Verarbeitung, Reifung und Lagerung mikrobiellen und biochemischen Veränderungen unterliegen (z. B. Käse mit mehrwöchiger Reifezeit, z. B. Hartkäse wie Emmentaler, Bergkäse, Alpenkäse, Parmesan oder Schimmelkäse, Schinken, Sauerkraut und Rotwein). Da insbesondere Rotweine einem organischen Säureabbau unterzogen werden, enthalten diese im Allgemeinen deutlich mehr Histamin als Weißweine. Sehr saure Weißweine enthalten mitunter praktisch kein Histamin.
Die Histaminkonzentrationen in diesen Lebensmitteln sind in der Regel gering, können aber bei sensiblen Personen wie Allergikern und Menschen, die an einer Histaminose leiden, die oben genannten Beschwerden verursachen. Dies ist auch bei Einnahme von Medikamenten und einigen Drogen (z. B. MAO-Hemmer) zu berücksichtigen, welche den Histaminabbau hemmen können.
Antihistaminika wie z. B. Histamin-H1-Rezeptorenblocker bewirken eine bessere Verträglichkeit von Histamin (auch in Lebensmitteln)."
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Kategorien: Antihistaminika, Darm, Gehirn & Kopf, Hausstauballergie, Lebensmittelallergie, Pollenallergie, ¤ Allergien, ¤ Asthma, ¤ Heuschnupfen, ¤ Histamin, ¤ Histaminintoleranz, ¤ Medikamente, • Ernährung, • Körper
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