Archiv der Kategorie 'Pollenallergie'

Histamin – toxisch !

Montag, den 13. November 2006
Was ist Histamin? - Teil 3 Histamin ist ein toxischer Stoff und ist somit gesundheitsschädlich ist, wie man auch in Wikipedia nachlesen kann: "...Größere Mengen Histamin führen zu akuten Beschwerden wie Atemnot, Blutdruckabfall, Rötung der Haut, Nesselausschlag, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durchfall. Die Verträglichkeitsgrenze von Histamin liegt bei ungefähr 10 mg. 100 mg Histamin führen bereits zu deutlichen Vergiftungserscheinungen." Besonders bedeutsam sind diese Sätze für Menschen, die an HIT leiden. Das ist die Abkürzung für Histaminintoleranz, die sog. Histaminose. Als Folge einer chronischen Unverträglichkeit sehr histaminreicher Nahrungsmittel ist der Körper quasi unfähig, das mit der Nahrung aufgenommene Histamin ausreichend abzubauen. Das liegt wiederum an dem zu wenig vorhandenen Enzym, was für den Histaminabbau im Körper zuständig ist. Antihistaminika wirken nun so, daß sie die Histamin-Rezeptoren blockieren, so daß das Histamin im Körper nicht mehr (so stark) wirken kann. Quelle: Wikipedia . Meiner persönlichen Meinung nach wäre es besser, sich direkt das fehlende Enzym zuzuführen. Es ...

Was ist Histamin? – Teil 2

Freitag, den 10. November 2006
Histamin: Freisetzung und Funktion Bei einer IgE-vermittelten allergischen Reaktion wird im Körper Histamin freigesetzt, sowie auch durch andere Auslöser und Prozesse. Im Zentralnervensystem, besonders auch im Hypothalamus, arbeitet es als Neurotransmitter und ist an der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt sowie auch an der Auslösung des Erbrechens. Histamin entfaltet seine Wirkung durch die Aktivierung der sog. Histamin-Rezeptoren H1, H2, H3 und H4, die übrigens nah verwandt sind mit den Rezeptoren für Serotonin, Dopamin, Muskarin u.a. Die wichtigste und für uns interessanteste Rolle spielt das Histamin in der Abwehrreaktion des Körpers, bei Allergie und auch Asthma. Auch bei Entzündungen und Verbrennungen ist Histamin an Juckreiz, Schmerz und Kontraktion der Muskulatur in den Lungen, zur Erweiterung kleinerer Blutgefäße mit Hautrötung uvm. Wenn die Gefäßwände kleiner Blutgefäße durchlässiger werden, führt das zu Nesselsucht. Histamin führt auch zu einer Freisetzung von Adrenalin aus den Nebennieren. Auch im Bereich des Magens spielt Histamin eine Rolle, vor allem bei der Magensäureproduktion. Bei einer ...

Was ist Histamin? – Teil 1

Donnerstag, den 9. November 2006
Histamin: Grundlagen, Entstehung und Abbau Bevor ich Euch und Ihnen erzähle, welche Medikamente es gibt und wie sie sich unterscheiden, muß erst einmal geklärt werden, was das Histamin denn eigentlich ist. Histamin ist ein körpereigener Botenstoff. Histamin ist im Körper dafür zuständig, die Symptome einer Allergie wie z.B. Juckreiz und Niesen, Anschwellen der Schleimhaut, Hautrötung usw. hervorzurufen. Außer im menschlichen Körper kommt Histamin auch im tierischen Körper, sowie in Pflanzen und Bakterien vor. Beim Menschen und beim Tier fungiert das Histamin als Gewebshormon und Neurotransmitter. Es hängt eng mit dem Immunsystem und mit der Abwehr körperfremder Stoffe zusammen sowie mit der Regulation der Produktion von Magensäure u.a. Im Gehirn spielt Histamin eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und auch mit der Appetitkontrolle zu tun. (Neuere Antihistaminika wirken deshalb nicht mehr im Gehirn) Biochemisch betrachtet ist Histamin ein biogenes Amin, es wird aus der Aminosäure Histidin gebildet. Histamin hat eine toxische Wirkung und ...

Meine Symptome

Mittwoch, den 8. November 2006
Ob die folgenden Symptome wirklich alle von meinen zahlreichen Allergien herrühren oder andere Ursachen haben, ist mir nicht sicher bekannt, aber ich vermute, daß alles etwas mit der einen oder anderen Allergie und natürlich auch mit meiner Gesamtkonstitution zu tun haben könnte. Die Symptome treten zum Glück nicht alle aufeinmal auf. :-D
 
- Schnupfen / verstopfte Nase - Jucken, gerötete Haut am ganzen Körper (wechselnde "chronische" Stellen (Brustbereich, juckende Muttermale), bei einem akuten Schub Gänsehaut mit Rötungen fast am ganzen Körper) - Durchfall (oft) - Lidödem (selten) - Räuspern / belegte Stimme - Muskelzuckungen - Aufstoßen - Aphten im Munt - Atemwegsbeschwerden (Schnupfen, verstopfte Nase) - gelegentlich Tachykardie (Herzklopfen, beschleunigter Puls; Kreislaufbeschwerden, dadurch verursachte Angstzustände/Sorgen)
 
Einige der genannten Symptome können auf eine Lebensmittelallergie oder evtl. sogar auf eine Histamin-Intoleranz hindeuten. Letzteres wurde bei mir noch nicht untersucht und mein Allergietest ist jetzt 9 Jahre her.

Mein Weg 3

Mittwoch, den 8. November 2006
3 Tage lang habe ich nur Zwieback und schwarzen Tee zu mir genommen, um die Symptome abzumildern und die Allergene auszuschließen. Nach einigen Wochen war meine Neurodermitis aufgrund der hohen Cortison-Dosen und von Fenistil-Tabeletten weitestgehend abgeklungen, was nicht heißt, daß ich keine Beschwerden mehr hatte. Wer selbst Neurodermitis hat weiß, wovon ich spreche. Überall ziept und zwickt und zwackt und piekst es, es ist quasi zum aus der Haut fahren. ;-) Man machte also einen Allergietest - und was kam raus...? Erstmal hat mein Körper gegen alle getesteten Substanzen reagiert. Die stärksten Reaktionen wurden als meine Allergene definiert und zwar, zuerst die Lebensmittel: - Weintrauben (und damit Wein, Rosinen, Branntweinessig (der sich in vielen Gläsern wie Gurken etc. befindet)) - Huhn - Meerschweinchen - Krabben/Gambas - Katzen (Katzenhaare) - Hausstaubmilben Naja, ein großer Weintrinker bin ich nie gewesen, aber Traubensaft habe ich immer gerne getrunken, vor allem in diesem Jahr. Schade, Hühnerfrikassee und ein halbes Hähnchen habe ...

Mein Weg 2

Dienstag, den 7. November 2006
Ich wusste bis zum Zeitpunkt meines schlagartigen Neurodermitisschubes noch gar nichts über das Thema. Neurodermitis ist sehr eng mit Allergien verknüpft, doch auch nach Jahren habe ich bisher nicht so ganz verstanden, wie genau... Ein sehr komplexes Thema. Leider kann man keinen Allergietest während eines solchen Neurodermitis-Schubes machen, weil die Haut dann auf alles überempfindlich reagiert. Das war die nächsten Wochen mein Problem - denn ich wußte nicht, auf was ich verzichten muß und so wurde es nicht besser... Mittlerweile bekam ich Cortison-Tabletten, aber die kann man ja nicht ewig einnehmen. Ich verschlang Dutzende Neurodermitis-Zeitschriften, die mir eine freundliche Kollegin mitgebracht hatte. Deren Tochter hatte Neurodermitis schon als ganz kleines Mädchen. Ich war zum Zeitpunkt des ersten Schubes übrigens schon 24 Jahre alt. Das ist eigentlich ungewöhnlich. Aber schon als Kind hatte ich Heuschnupfen, wenn es im Sommer zum Reiterhof ging oder bei einer längeren Radtour ...