Was wollen Aggressionen?

Manchmal spüre ich Aggressionen in mir und bin gespalten.

Ich lasse sie zu oder bekämpfe sie.

Ich denke, da sie öfters da sind und ich immer gegen sie war, sollte ich mal hören, was sie wollen!

Muß nicht falsch sein,…

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3 Reaktionen zu “Was wollen Aggressionen?”

  1. Ralf Oehler

    Hi,
    bin gerade erst auf der Suche nach mehr Infos über Ekhard Tolle auf Deiner Website gelandet :)

    Ich sehe, Du hast oder hattest gesundheitliche Probleme.
    Auch ich hatte viele Jahre Hautprobleme aller Art, das reichte vom Dauerjucken bis hin zur Akne und Blässchenbildung usw.

    Ich kam erst durch einen epikutanen Allergietest darauf, das an den vielfältigen Symptomen, dazu gehörten außer körperlichen auch starke seelische Schwankungen, immer wieder Aggressionen und Deppressionen, möglicherweise die Amalgamfüllungen im Mund die Verursacher sein könnten.

    Nach langer Auseinandersetzung mit meiner Krankenkasse, hab ich sie mir dann endgültig alle entfernen lassen.

    Seitdem geht es Tag für Tag wieder bergauf. Ich kann mich wieder des Lebens freuen, fühle mich soweit gesund und freue mich wenn ich in den Spiegel sehe, und an Haut, Haaren und Augen sehe, das es mir wirklich besser geht.

    Da nicht nur über die Zahnfüllungen, sonder auch über die Nahrung, Atmung, Trinken usw. Giftstoffe in den Körper gelangen, hab ich mir darüber Gedanken gemacht und mich im Netz informiert, was ich tun kann.

    Ich habe vor ca. 1 Woche nun die Entgiftung mit Chlorella Presslingen begonnen (http://www.bienenschwarmmm.de, gibts aber auch bei ebay billiger) und bin von der Wirkung begeistert! Ich beziehe meine Infos zum Ausleiten von http://www.symptome.ch. Dort hat es ein eigenes Unterforum für Amalgam/ Quecksilberausleitung. Viele Betroffene berichten auch über ihre Erfolge und das macht mir Mut und erfüllt mich mit Gewissheit, eines Tages wieder völlig Beschwerdefrei leben zu können.

    Davon mal ganz abgesehen, sind die Chlorellas eine sehr willkommene Ernährungsergänzung. Es ist schon fast fantastisch, was diese alles enthalten und besonders die Fähigkeit, Schwermetalle und andere Giftstoffe fest an sich zu binden, ist schlichtweg genial. So kann der Körper die Gifte ausscheiden und sich letztlich wieder selbst um die Sauberhaltung des ganzen Organismus kümmern.

    Es gibt auch verschiedene Wege, den Schwermetallgehalt im Körper zu messen, u.a. Haaranalysen usw. Dann ist auch klar, woher die Beschwerden kommen.

    Ich möchte die Schwermetall Belastung auch nur als mögliche Ursache für Deine Probleme in Erwägung ziehen. Ein Haartest kann jedenfalls nichts Schaden.

    Wünsche Dir und mir und allen anderen Betroffenen eine rasche Genesung, dauerhafte Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude!

    Alles Liebe

    Ralf

  2. Eva Gütlinger

    Hallo,

    hier meine Ansicht zum Thema Aggressionen und Gefühle im allgemeinen….

    Gefühle sind die Kommunikationssignale unseres Körpers und unseres Unbewussten. Unangenehme Gefühle weisen uns darauf hin, dass in einer bestimmten Situation etwas nicht stimmt. Unsere Grenzen sind überschritten oder unsere Bedürfnisse sind nicht erfüllt. Unangenehme Gefühle sind Warnungen, ein Stoppschild in unserem Inneren.

    Sie erinnern uns an die Stellen, wo wir nicht nach unseren innersten Bedürfnissen gehandelt haben. Alter Schmerz und Traurigkeit machen uns darauf aufmerksam, dass wir vielleicht schon einmal eine ähnliche Situation hatten. Sie warnen uns davor, die gleichen Fehler noch einmal zu machen.

    Unangenehme Gefühle können uns auch mitteilen, dass unsere Wünsche nicht im Einklang mit unseren Denkmustern sind. Dort wo wir uns zwar bewusst etwas wünschen, unbewusst aber eine wichtige Überzeugung dagegen spricht.

    Unsere unangenehmen Gefühle geben uns eine Botschaft, wie wir die Erfüllung unserer Wünsche und Ziele blockieren. Diese Botschaften sind so lange da, bis wir sie wahrgenommen haben. Bis wir sie lösen und damit frei und zuversichtlich dorthin gehen, wo wir möchten.

    Es gibt drei Formen von unangenehmen Gefühlen, die uns zumeist begegnen: Angst, Wut und Trauer.

    Ängste und Zweifel schränken unser Handlungsfeld in der Zukunft ein

    Ängste und Zweifel bilden unsere stärksten Begrenzungen. Sie reduzieren unsere Energie und Gestaltungskraft. Wenn wir uns fürchten oder wenn wir an etwas zweifeln, dann weichen wir aus. Wir beschränken uns. Ängste können rational oder irrational sein, sie können begründet oder unbegründet sein. Unserem Unbewussten ist diese Unterscheidung jedoch egal, Ängste schränken uns einfach ein.

    Sie schränken unser Handlungsfeld in der Zukunft ein. Sie sind negative Projektionen, die wir auf unsere weiteren Möglichkeiten richten. Wir fürchten uns vor etwas, was jetzt noch nicht da ist und vielleicht auch nie da sein wird. Die Angst ist jedoch jetzt schon da. Beeinflusst uns. Stoppt unsere kreativen Lebensäußerungen.

    Wut und Trauer sind in die Vergangenheit gerichtet. Wir sind mit etwas in unserer Vergangenheit nicht einverstanden und lehnen es ab. Wir haben keine Kraft zur Gestaltung unseres Lebens, weil wir traurig sind. Wir fühlen uns machtlos. Kleben an etwas fest, was in der Vergangenheit als negativ bewertet wurde. Indem wir die Bewertung fortsetzen, bleibt die Aufmerksamkeit auf dem unangenehmen Gefühl und wir erzeugen es immer wieder von neuem.

    Meine Erfahrung ist auch, dass die Wut manchmal einen unaufgearbeiteten Trauerprozess verdeckt. Solange ich wütend sein kann, spüre ich die Trauer und die Ohnmacht nicht. Wenn die Trauer gelebt werden kann, kann sie sich auch lösen. Oder sie kann zumindest manchmal in den Hintergrund treten und den Weg für ein neues Leben frei machen.

    Diese unangenehmen Gefühle sind also zumeist nicht in der Gegenwart verankert. Sie sind zwar da, aber nicht real greifbar. Es sind Vorstellungen, die wir uns von etwas machen. Negative Bewertungen.

    Wenn wir es uns leichter machen wollen, müssen wir uns auch mit unseren unterdrückten Gefühlen auseinandersetzen. Der Beginn ist, sie anzuerkennen. Zu spüren was da ist. Zu benennen, was so unangenehm in uns rumort. Dann können wir sie endlich loslassen.

    Meiner Erfahrung nach verstärken sich Gefühle immer mehr, wenn ich versuche sie zu unterdrücken. Je mehr ich mir einrede, dass ich nicht wütend bin, desto wütender werde ich.

    Jetzt gibt es die Möglichkeit Wut zum Beispiel recht lautstark auszudrücken. Oder zumindest auf ein Kissen einzuschlagen. Damit wird die Wut allerdings immer stärker, wir geben unserer Wut noch mehr Raum. Es gibt aber auch einen heilenden Effekt aus dieser Übung: wir erkennen unsere Gefühle an. Wir hören auf, sie zu unterdrücken. Diesen Effekt können wir uns zunutze machen.

    Wenn ich meine Gefühle anerkenne, verschwinden sie oft ganz von selbst. Wenn Gefühle gehört und gespürt werden, kann unser Unbewusstes aufhören, sie immer und immer wieder zu reproduzieren. Schließlich ist die Botschaft angekommen.

    Die Botschaft muss nicht im Detail verstanden werden. Gefühle brauchen nicht analysiert zu werden. Auch wenn es manchmal sehr reizvoll wäre. Aber das erinnert doch sehr an die Frage nach dem Warum. Wenn wir es uns leichter machen wollen, macht es wenig Sinn herumzugraben und nach einer Erklärung zu suchen. Entscheidend ist, dass wir die Gefühle wahrnehmen. Wenn die genaue Botschaft für unser weiteres Denken wichtig ist, wird sie so ankommen, dass wir sie verstehen. In irgendeiner Art und Weise.

    Das Wichtigste ist jedoch das unangenehme Gefühl loszulassen. Anzuerkennen und dann zu wandeln. Schließlich haben wir Ziele und Wünsche, die wir erreichen wollen. Für die wir unsere gesamte Kraft brauchen.

    In dem Sinne – alles Gute für alle deine Ziele!

    Eva

  3. Lena

    super Beitrag, danke, Eva!

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